Als ich am Sonntag nach Hause kam, war die Küche und das Badezimmer tipptopp aufgeräumt. Ich fragte mich, wer hier wohl am Werk gewesen sein könnte. Entweder war es Andi, mein neuer Mitbewohner. Das konnte gut sein, den er hat einen kleinen Sauberkeitsfimmel, was ganz gut ist, denn wenn ich im Stress bin (und wann bin ich das nicht) vergesse ich gerne das Aufräumen. Es kann natürlich sein, dass es Frau M., meine Zimmerwirtin (welches Wort, es erinnert mich an Dostojewski “eine Begegnung mit seiner Zimmerwirtin war er glücklich entgangen”, kennst du den Roman?) geputzt hat, das macht sie manchmal. Wie auch immer, ich hatte ein furchtbar schlechtes Gewissen, weil ich die Küche und das Bad wohl nicht ordentlich aufgeräumt hatte. Irgendwann hat mich Frau M. schon einmal darauf angesprochen. Das war mir damals schon sehr unangenehm.
Tagesarchiv: 24. Januar 2012
Kein Telefonanruf
In meinem letzten Post wartete ich auf einen Telefonanruf, der aber nicht kam. Leicht verärgert fuhr ich zur Nachhilfe und unterrichtete Nathalie in der Glycolyse. Diesen Stoff konnte ich einmal sehr gut, da mein Chemielehrbuch (der Stryer) immer mit der Glycolyse begann. Doch auch das hatte ich in den letzten 15 Jahren vergessen.
Was meinen Praktikumsplatz betrifft habe ich mir vorgenommen, da nicht mehr nachzuhaken. Ich habe wichtigeres zu tun und mein jetztiger Platz genügt mir eigentlich vollkommen. Wenn ich das lerne, was mir mein Chef gesagt hat, dann genügt mir dieses Wissen um entweder bei ihm, bei einer anderen Firma oder für meine Projekte zu arbeiten. Außerdem brauche ich die Zeit ohnehin um an meiner Seminararbeit zu arbeiten, die wegen der Sorgen um meine Mutter etwas ins Hintertreffen geraten ist.
Nach der Nachhilfe fuhr ich zu P. und setzte mich ins Büro und bearbeitete meines ersten AVs. AV ist die Kurzform für
Artikelverzeichnisse. Im Augenblick ist es hauptsächlich meine Aufgabe AVs für unterschiedlichste Internetseiten zu erstellen. Ich finde das sehr interessant, weil ich einen guten Einblick in andere Produkte bekomme.
Wie wird man Pharmareferent
Diese Frage taucht immer wieder bei meinen Suchanfrage auf und so will ich diese Frage beantworten:
Wie wird man Pharmareferent
Wer im Pharmaaußendienst arbeiten möchten, hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten, dort unterzukommen:
- Wer eine für den Pharmaaußendienst förderliche Berufsausbildung oder ein Studium hat, der wird sofort genommen. Diese sind PTA (Pharmazeutisch Technische Assistentin), CTA, BTA. Oder man hat ein Studium in Biologie, Chemie, Pharmazie o ä. Es kann manchmal vorkommen, dass man sich eine Ausbildung oder ein Studium anrechnen lassen muss, so zum Beispiel die erste Lehramtsprüfung für das Lehramt an Gymnasien in Biologie und Chemie, das ist aber in der Regel kein größeres Problem. Übrigens will ich nicht behaupten, dass diese Liste vollständig ist.
- Man macht eine Ausbildung. Da ich zur ersten Gruppe gehörte, weiß ich nicht genau, wie lange so eine Ausbildung dauert. Sollte jemand diese durchlaufen haben, dann gibt es ja die Kommentarfunktion. Als Voraussetzung für eine Ausbildung gilt in der Regel eine kaufmännische Ausbildung. Dann lernt man einiges über Pharmarecht, über unterschiedliche Arzneimittel und Arzneimittelgruppen und noch vieles mehr. Wenn Bedarf ist, dann zahlen viele Firmen auch diese Ausbildung.
