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Tagesarchiv: 31. Januar 2012

Telefonat mit Mutter

Während ich auf die Telefonkonferenz mit Stefan wartete, läutete das Telefon. Mutter rief mich an. Leider hatte ich nicht viel Zeit und außerdem kam noch ein zweiter Anruf durch. Seit meine Mutter krank ist, läutet bei ihr das Telefon die ganze Zeit.

Schon beim Telefonat mit Stefan merkte ich, dass das Telefon nicht richtig funktionierte. Nach der Konferenz steckte ich das Telefon um. Es lag wohl am Splitter. Er wurde schon einmal ausgetauscht und das Telefon geht immer noch nicht. Außerdem habe ich auch nicht Zeit, ständig mit der Telekom zu telefonieren um nach 20 Minuten in der Warteschleife zu erfahren, dass ich doch bitte später wieder anrufen soll.

Doch nun zurück zu meiner Mutter. Als ich mit ihr telefonierte fiel mir auf, wie matt und müde sie sich anhörte. Die Chemo hätte sie gut vertragen. Der kleine Urlaub in den Osterferien sei schon fest geplant. Hoffentlich dürfen meine Kinder auch mitfahren. Zuerst wollten wir in den Sommerferien fahren, doch meine Mutter hat wohl Angst, das nicht mehr zu erleben. Krebs drängt plötzlich das Leben sehr zusammen und macht Vergänglichkeit erst richtig erfahrbar.

Schon vor Jahren fiel mir bei meiner Mutter plötzlich auf, dass sie alt geworden war und als ich sie das letzte Mal im Krankenhaus sah, verstärkte sich dieser Eindruck. Als ich das sah, fühlte ich mich selber alt und mir fiel ein, dass ich der nächste war, wenn das Leben seinen normalen Gang nimmt.

Ja, über den Tod denke ich zur Zeit oft nach. Nicht nur über den Tod meiner Mutter. Es scheint, als habe ich diese Tatsache bis zu einem gewissen Punkt akzeptiert. Nein, es ist mein Tod, der mir immer wieder in den Sinn kommt. Wann wird er kommen, wie wird er sein. Wird er schnell sein oder langsam, gnädig oder grausam. Es sind dies Fragen, die ich natürlich nicht beantworten kann und es ist müßig, sich darüber Gedanken zu machen.

 
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Geschrieben von - 31. Januar 2012 in Krebs, Mutter, Tod, Trauerarbeit

 

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Doch noch geklappt

Heute wartete ich auf den Telefonanruf und diesmal kam er.

Mein Gesprächspartner, nennen wir ihn Stefan, rief mich an und erzählte mir etwas über das Geld verdienen im Internet. Die Verbindung war sehr schlecht, denn mein Telefon funktioniert nicht richtig.

Nach einiger Zeit sagte er mir, dass er mich gerne dabei hätte.

Nun, heute Abend ist die erste Konferenz. Ich bin gespannt. Vor allen Dingen, weil die Firma das Internet nicht nur als “Arbeitsobjekt” ansieht, sondern auch als Arbeitsraum, was mich besonders fasziniert, da es dann möglich ist, von zu Hause aus zu arbeiten.

 
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Geschrieben von - 31. Januar 2012 in Arbeit, Praktikum

 

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Warten auf den Telefonanruf

Wie sich die Bilder gleichen. Letzte Woche wartete ich auf einen Anruf für meinen “zweiten Praktikumsplatz” und er kam nicht. Ich wollte mich eigentlich nicht melden, doch gestern bekam ich eine Mail, mit der Mitteilung, dass mein Gesprächspartner krank gewesen sei und die bitte, doch einen neuen Termin mitzuteilen. Was ich dann auch tat.

Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich das überhaupt möchte. Ich denke, die Arbeit wird mir zu viel und außerdem habe ich einige Ideen für ein paar Projekte, die ich auch weiterführen möchte.

Nun, vielleicht klappt es diesmal und ich höre mir einfach an, was er will.

 
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Geschrieben von - 31. Januar 2012 in Arbeit, Praktikum

 

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Casanovas Denkweise

Eben im Netz ein Zitat von Casanova gefunden.

Je unschuldiger ein Mädchen ist, desto weniger weiß sie von den Methoden der Verführung. Bevor sie Zeit hat nachzudenken, zieht Begehren sie an, Neugier noch mehr und Gelegenheit macht den Rest

 
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Geschrieben von - 31. Januar 2012 in Zitate

 

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Mutters Chemo hat begonnen

Gestern hat Mutters Chemotherapie begonnen. Ich habe Hans nicht angerufen, er benachrichtigt mich sicherlich umgehend, wenn es eine neue Entwicklung gibt.

Die Wahrheit ist, das ich Angst habe vor einem Anruf. Die Tatsache, dass meine Mutter Krebs hat, ist zwar mittlerweile in mein Bewusstsein vorgedrungen und ich wehre mich auch nicht mehr so stark dagegen, trotzdem mach es mir Angst.

Wir haben nie sehr viel miteinander telefoniert und standen uns in den letzten Jahren nicht mehr sehr nahe und trotzdem schmerzt es mich, wenn meine Mutter leidet.

Ich denke, dass ist nur natürlich.

 
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Geschrieben von - 31. Januar 2012 in Mutter

 

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