Es gibt Dinge, die ich an meinem Auto nicht brauche. Dazu gehört die Zentralverriegelung. Vor einigen Monaten war sie defekt und irgendwann war mein Auto zur Reparatur und mein Mechaniker hat sie gleich Repariert. Seit ein paar Tagen ging sie wieder nicht. Sie saugte minutenlang Luft an, was sich in einem tiefen Brummen bemerkbar machte,dass nach einigen Minuten wieder aufhörte. Das kümmerte mich wenig. Auch dass meine Beifahrertür manchmal geöffnet war, dann wieder nicht. Was solls? So wertvolle Sachen transportiere ich nicht. Nur eines störte mich: Mein Tankdeckel hing an dieser Vorrichtung und er ging nicht mehr auf. Neulich stand ich vor der Zapfsäule und ich zerrte und rüttelte und nichts tat sich. Ich überlegte verzweifelt, wie ich denn nun Benzin in den Tank bekäme. Als mir schon diverse Ideen eingefallen waren ging er plötzlich doch. Seit gestern aber ging gar nichts mehr und so sah mich der heutige, ziemlich frische morgen in der Autowerkstatt. Ein junger Mechaniker schraubte herum, bis ich ihm sagte, ich bräuchte nur einen offenen Tankdeckel und er könne gerne die gesamte ZV lahmlegen. Das tat er schließlich auch. In meinem Auto fährt ohnehin kein Beifahrer mit, da ich keine Partnerin habe. Nur meine Kinder steigen ein, doch an der Fahrerseite und nach hinten. Außerdem habe ich nur drei Türen. Problem gelöst und es kostete mich fünf Euro für die Kaffeetasse.
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Geschichten meines Lebens
Ich ändere zur Zeit ständig meinen Untertitel. Ganz zu beginn hieß es einmal “Desperate Houseman”, damals, als ich versuchte, mich um unseren chaotischen Haushalt und um unsere Kinder zu kümmern, dann hatte ich für kurze Zeit den Untertitel “Mein Leben – gestern, heute morgen”, letztlich erst “mein neues Leben” und jetzt “Geschichten meines Lebens”. Vielleicht trifft das meine Intention am besten. Ich will mein Leben in kurze, einprägsame Geschichten verpassen. Nicht nur die Gegenwart soll zu ihrem Recht kommen sondern auch die Vergangenheit. Besondere literarische Ergüsse darf der Leser jetzt leider nicht erwarten, denn ich schreibe meine Texte so wie sie mir in den Sinn kommen, ich lese sie vielleicht noch einmal durch und korrigiere offensichtliche Fehler,mehr mache ich aber nicht.
Was ich nicht schreibe, sind klassische Tagebucheinträge, die mit einem Datum oben beginnen. Ich suche mir ein Thema, eine Geschichte meinetwegen, heraus und schreibe darüber.
Menschen im Zug
Ich wollte heute um 18:28 mit dem Zug nach Hause fahren. Ich kam ziemlich später und der ganze Zug war voll. Die Menschen standen in den Gängen. Ich hatte keine Lust mich dazu zu stellen und wartete auf den nächsten Zug. Ich kaufte mir in der Zwischenzeit eine Kleinigkeit zu essen. Im nächsten Zug waren noch nicht so viele Menschen. Ich setzte mich zu einer etwas älteren Frau (vielleicht 60 oder auch ein wenig älter). Es war ein Viererplatz mit einem Tischen in der Mitte. “Gut um etwas zu lesen!”, meinte ich und die Frau lächelte mich an. Nach einiger Zeit kam eine Frau vielleicht in meinem Alter an unseren Platz, setze sich und begann “Eragon” zu lesen. Der Zug füllte sich und ich begann die Menschen um mich herum zu betrachten. Ich stellte mir die Frage, welcher Mensch für mich wohl als zukünftiger Partner in Frage käme. Mein Blick fiel auf ein vielleicht junges Mädchen, eine junge Frau, Kopfhörer in den Ohren und musikhörend. Ohne Frage schön anzuschauen. Was mir aber wichtig ist, ist ein Mensch mit dem ich reden kann. Er darf kein unbeschriebenes Blatt sein, sondern muss genau wie ich Narben auf seiner Seele haben. Erst dann kann er mich richtig verstehen. Natürlich kann das auch ein junger Mensch -oder natürlich in erster Linie eine junge Frau – sein.
Tagebuch und Krise
Ich schreibe und schrieb immer schon gerne:Erzählungen, Sachartikel, Diplomarbeiten und so weiter. Auch natürlich Tagebuch. Eigentlich soll das Tagebuch ein Helfer aus Krisen sein, ähnlich wie ein Gespräch bei einem Psychoanalytiker.
Vielleicht geht es nur mir so und vielleicht ist meine Einschätzung auch falsch: Ich habe das Gefühl, das ich bei Krisen weit weniger zur Tinte (oder zur Tastatur) greife. Vielleicht will ich ganz einfach unangenehme Erlebnisse nicht noch einmal erleben.
Wie wird man seine Sorgen los?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten.
Eine dieser Möglichkeiten wird hier angeboten: Absinth Shop. Aber Achtung: Die Sorgen können meistens schwimmen.
Hinweis in eigener Sache
Wenn ich meine Suchanfrage durchlese sehe ich immer wieder Fragen, mit denen mein Blog gefunden wurde. Es sind teilweise Fragen, auf die mein Artikel keine Antwort wusste, ich selber aber schon. Sollten Sie eine Frage haben, bei der sie glauben, dass ich sie aufgrund meines Vorwissens, meiner Erfahrung oder warum auch immer beantworten könnte, dann stellen Sie doch bitte diese Frage einfach und wenn ich es weiß, dann werde ich sie auch beantworten. Solange es nicht zuviele werden. Aber danach sieht es im Augenblick eher nicht aus.
Ich und die Rechtschreibung…
stehen eigentlich auf Kriegsfuß miteinander. Nicht erst seit meinem Einstellungsgespräch bei der Realschule. Wenn ich vor dem Computer sitze und weiß nicht, wie man ein Wort schreibt so löse ich dieses Problem meistens auf diese Weise: Ich gebe das Wort oder noch besser den ganzen Satz bei Google ein und meistens ruft mich Google schon zur Ordnung und verlinkt mich gleich zu Nachilfeinstituten und Sprachschulen (das letzte war ein Witz, Marke Eigenbau, ha ha, ha). Ich weiß schon, Fehler sind trotzdem immer noch drinnen, ich bin einfach zu faul, immer die Rechtschreibprüfung zu bedienen. Im Zweifelsfall ist es halt die neue Rechtschreibung. Irgendwann kommt bestimmt eine Reform und dann wird es so geschrieben.
