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Archiv der Kategorie: Kinder

Aurelias Schlafstörungen

Heute morgen rief mich Susanne an und erzählte mir, dass sie die halbe Nacht nicht hat schlafen können und ich sei schuld daran.

Mea Culpa, mea maxiam Culpa!

Ich bin tatsächlich Schuld. Adrian wollte gestern unbedingt Spider Man 3 ansehen. Ich halte den Film eigentlich für harmlos und er lief schließlich auch schon im Nachmittagsprogramm. Retrospektiv muss ich sagen, dass der Film ziemlich brutal ist und für meine Kinder wohl nicht sosehr geeignet und schon gar nicht für meine 7jährige Tochter. Wobei ich mir allerdings dachte, dass sie einiges gewöhnt seien, da sie mir schon von mehreren Jahren von Denethor erzählte, der sich mit Öl übergoss und sich dann anzündete. Diese Szene stammt bekantermaßen aus dem 3. Teil der Herr der Ringe-Trilogie und diese Filme sahen sie mit meinem Ex-Schwiegervater. Das soll aber keine Entschuldigung sein. In Zukunft gibt es wieder Wickie und die starken Männer

 
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Geschrieben von - 30. Januar 2012 in Aktuelles, Kinder

 

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Wie sich die Bilder gleichen

Als ich Susanne kennen lernten (meine jetzt von mir getrennt lebende baldige Exfrau) litt sie unter sehr starken Prüfungsängsten. Mir fiel es immer schwer derartige Zustände nachzuvollziehen und ich kann es auch heute noch nicht verstehen. Jede Prüfung war ein Fiasko, nicht von den Noten her sondern von ihrer Stimmung, die sie vor jeder Prüfung begleitete. Allerdings wurden diese Angstzustände im Laufe des Jahres besser, es lag wohl daran, dass sich die Art der Prüfung ein wenig ändert. Bei Lehrproben hat man nicht so sehr das Gefühl, man ist dem Prüfer vollends ausgeliefert.

Nun liegen Susannes letzte Prüfung schon ein paar Jahre zurück, doch nun kehren diese Ängste zurück.

Unser Sohn Adrian soll möglichst auf eine höhere Schule gehen, Realschule ist Pflicht, besser noch Gymnasium. Ich will gar nicht von den Auseinandersetzungen reden, die sie mit seiner Lehrerin führt. Reden will ich aber von den Symptomen, die sich jetzt bei ihr zeigen und die mich stark an die Zustände erinnern, die ich aus ihrer Prüfungsangst kenne: Hysterische Anfälle, schlaflose Nächte, grundlose Streitereien. Jetzt lebe ich zwar nicht mehr mit ihr zusammen und doch bekomme ich es mit.

Letztes Wochenende waren die Kinder bei mir. Sie sind gerne bei mir, denn ich bin nicht ganz so streng wie ihre Mutter. Sie genießen sichtlich die Freiheit, die sie bei mir haben. Oft ignoriere ich die Arbeitsaufträge, die ich von Susanne bekomme und arbeite bewusst weniger, damit die Kinder sich auch einmal erholen können.

Eben war wieder der Anruf von Susanne: Ein gekreische ins Telefon, Adrian könne gar nichts, was wir das ganze Wochenende getan hätten und so weiter und so fort.

Irgendwann erstarb ihre Stimmung und ich hörte nach kurzer Zeit ein knacken in der Leitung. Sie hatte aufgelegt.

 
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Geschrieben von - 27. November 2011 in Alltagsleben, Ängste, Kinder

 

Familientherapie

Heute um 8 Uhr morgens hatte ich einen ganz besonderen Termin.

Adrian geht schon seit einiger Zeit- wie lange weiß ich nicht, seit ich von der Familie getrennt lebe bin ich nicht mehr so stark im Bilde – zu einem Therapeuten. Heute nun war eine Familiensitzung angesagt. Zuerst bedankte sich der Therapeut – nennen wir ihn einfach B.- das wir überhaupt erschienen sind, denn bei Familien, die nicht mehr zusammen leben sei das nicht selbstverständlich. Das Ziel dieser Sitzung sei eine Operationalisierung der Therapie festzulegen. Auf deutsch heißt das, wir sollen uns darüber Gedanken machen, woran wir denn erkennen, das die Therapie bei Adrian anschlägt.

Zu Beginn machte er mit uns eine kleine Übung: Wir sollten uns vorstellen, dass heute Nacht eine Fee zu uns gekommen wäre und uns unsere Wünsche in Bezug auf die Familie erfüllt hätte. Natürlich hat uns die Fee davon nichts gesagt und wir sollten auf einen Zettel schreiben, woran wir das denn erkennen würden, das unsere Wünsche in Erfüllung gegangen sind. Interessant fand ich die unterschiedlichen Antworten. Ich schrieb hauptsächlich über das Familienleben, das ich nie hatte und jetzt auch natürlich auch nicht mehr habe. Ich schrieb, das wir zusammen Frühstück machen würden, das kein Streit herrscht, das unsere Kinder mit einander freundlich umgehen und ich eine geregelte Arbeit hätte. Susanne schrieb hauptsächlich über Adrian, dass er in der Früh fröhlich sei, dass er ein guter Schüler sei, dass er nicht mehr Eifersüchtig auf Aurelia wäre und noch weitere ähnliche Punkte. Adrian schließlich schrieb, dass wir wieder zusammen wären, dass er gerne öfter beim Papa wäre. Für mich waren die unterschiedlichen Themen der Zettel gerade bei Susanne und mir typisch. Ich drückte den Wunsch nach einem angenehmen Familienleben aus. Bei Susannes Zettel ging es nur um Adrian. Jeder ihrer Zettel handelte von Adrian. Ich habe das beim Gespräch nicht zur Sprache gebracht, doch aufgefallen ist es mir.

Ob wir das eingangs gestellte Ziel erreicht haben? Ich glaube nicht. Wenn ich jetzt an diese Stunde zurückdenke kann ich mich gar nicht mehr an so vieles Erinnern. Ich hätte diesen Eintrag gleich nach der Sitzung schreiben sollen, als die Eindrücke noch frisch waren. Jetzt ist es Abend und die Eindrücke verblassen und verblassen immer weiter.

Wir redeten über die Schullaufbahn von Adrian und Herr B. sagte uns, wir sollten den Druck etwas von Adrian nehmen und er sähe ihn auf keinen Fall auf dem Gymnasium, das hätten seine Tests eindeutig ergeben. Zwischen den Zeilen teilte er uns mit, dass seiner Meinung nach Adrian auf eine Sonderschule gehöre. Ich merkte dann an, das ich diesen Test nicht weiter traue als das ich sie schmeißen kann. Natürlich biss ich mit meiner ironischen Bemerkung bei ihm auf Granit, denn jeder, der diese Tests anwendet ist davon überzeugt, dass sie richtig sind. Genauso wie solche Leistungserhebungen Genies schaffen können, können sie auch Sonderschüler und Fabrikarbeiter schaffen. Voraussetzung ist immer, dass man an sie glaubt.

Nun, ich glaube nicht daran. Ich glaube daran, dass man meinen Sohn optimal fördern muss und fördern kann.

 
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Geschrieben von - 19. April 2011 in Familienleben, Kinder

 

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Hospitation im Kindergarten oder die Nivearutsche

Wie schon letztes Jahr so verbrachte ich auch dieses Jahr einen Vormittag im Kindergarten. Es war fast alles so wie schon gehabt. Aurelia hütete mich eifersüchtig als ihre Papa und ließ die anderen Kinder gar nicht an mich heran. Bei der Pause wollten 5 Kinder neben mir sitzen, was ein wenig problematisch war.

Heute vormittag war aber doch etwas anderes: Eine Nivearutsche stand auf der Tagesordnung. Ich hatte zuerst bedenken, dass mich vielleicht die Kindergärterinnen gar nicht dabei haben wollten, denn die Kinder waren allen in der Badehose oder im Badeanzug und auch teilweise die Kindergärterinnen. Doch meine Sorge war unbegründet.

In der Turnhalle war eine schwarze Plane ausgelegt, die von Handtüchern umrandet waren. Die Kinder bekamen die Anweisung sich ja nicht aufzustellen, denn das sei gefährlich. Die Kinder fingen dann an die Plane und sich selber mit Niveacreme einzucremen, was ihnen einen riesenspaß machte. Der Spaß wurde noch größer als eine Kindergärterin warmes Wasser holte und es auf der Plane verteilte, dadurch konnte man noch besser rutschen. Im Raum war auch eine kleine Rutsche. Die Kinder begannen nun zu rutschen und die Kindergärtnerinnen stießen die Kinder quer durch den Raum, was kein Problem war, denn die Plane war wirklich sehr rutschig. Alles in allem ein Heidenspaß für die Kinder.

Im Anschluss war dann noch ein Gespräch mit der Kindergärterin. Bis auf ihre Sprachsptörungen einige kleine Defizite im motorischen Bereich alles klar.

 
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Geschrieben von - 19. März 2009 in Alltagsleben, Kinder

 

Adrians Augen verschlechtert

Während ich mit Susanne über ihrer Lehrprobe grübelte rief Beate an und teilte uns mit, dass sich Adrians Augen deutlich verschlechtert habe. Er braucht ein neues Brillengestellt und wir müssen darauf achten, dass er die Brille wirklich regelmäßig trägt. Und er muss in der Schule auf jeden Fall direkt vor der Tafel sitzen.
Ich selber habe gar nicht das Gefühl, dass Adrian so schlecht sieht, aber die Augenärztin weiß das vielleicht besser.

 
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Geschrieben von - 2. Dezember 2008 in Alltagsleben, Kinder

 

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Aurelia heute krank

Ich glaube, ich habe es gestern schon geschrieben. Aurelia hat Durchfall. So ließ ich sie vom Kindergarten zu hause.
Irgendwann ging ich in den Keller um am Computer etwas zu schreiben und Aurelia folgte mir und lag sich in mein Bett. Nach kurzer Zeit war sie eingeschlafen. Eine Stunde später kam sie, klitschnaß. Ich zog sie um, leider vergaß ich aber mein Bett. Als ich mich heute nacht ins Bett legen wollte (mit meinen Magenschmerzen, siehe unten) merkte ich, dass das Bett naß war. So werde ich wohl heute auf der Couch nächtigen müssen.

 
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Geschrieben von - 28. November 2008 in Alltagsleben, Kinder, Krankheit

 

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Oma geärgert

Ich habe es ja schon erzählt. Beide Kinder waren heue nachmittag bei der Oma. Irgendwann habe ich dann doch angerufen, was jetzt los ist. Aurelia will übernacht bleiben und Adrian ist beim Opa unten im Keller. Ich soll nur Unterwäsche bringen. Also suchte ich Unterwäsche zusammen und ging rüber, Adrian wollte wohl auch über Nacht bleiben. Beate war sauer und ließ einen Satz los wie: “Es sind doch gar nicht meine Kinder” oder “die Kinder gehen mich eigentlich gar nichts an”. Solche Sätze würde meine Mutter niemals aussprechen, natürlich gehen sie die Kinder etwas an, denn schließlich sind es seine Enkelkinder. Aber lassen wir das.
Als ich drüben war, wollte Aurelia plötzlich nicht mehr bei der Oma bleiben, obwohl sie schon ausgezogen war. Also musste Beate sie wieder anziehen und war sichtlich sauer. Sie erklärte, dass jetzt die Kinder gar nicht mehr bei ihr bleiben brauchen. Aurelia war jetzt auch traurig und kam mit ihrem “du hast mich gar nicht mehr lieb” daher, worauf Beate, was ich besonders schlimm fand, nichts erwiderte.
Ach ja, Auelia hat einen Durchfall. Immer wenn sie bei der Oma sind, ist eines von beiden Kindern krank, woran natürlich irgendwie ich die Schuld trage. Das ist schon seltsam.
Auf jeden Fall haben dann beide Kinder bei uns geschlafen.
Heute morgen hat dann Beate Adrian schon in die Schule gebraucht und Aurelia ist vom Kindergarten vorsorglich zu Hause geblieben.

 
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Geschrieben von - 27. November 2008 in Alltagsleben, Kinder, Schwiegermutter

 

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Gespräch mit Adrians Lehrerin

Vor solchen Gesprächen habe ich immer etwas Angst. Ich weiß noch gut als Susanne mit Adrian zu allen möglichen Psychologen fuhr, die ihr mitteilten, der Sohn müsste mindestens in eine Schule für Lernbehinderte. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen war ich strikt dagegen. Ich denke, ich wäre wahrscheinlich auch in eine Sonderschule gekommen, wenn man heutige Maßstäbe ansetzen würde.

Das Gespräch selber war im Großen und Ganzen ganz positiv. Er passt auf, macht seine Hausaufgabe meist ordentlich. Das einzige, seine Sachen händelt er noch nicht sehr geschickt, will heißen, er braucht ewig lange, bis er seine Sachen auf dem Tisch hat und wenn etwas runterfällt hebt er es meist nicht auf.

Ich bin mit dem Gespräch hoch zufrieden und freue mich für Adrian, dass er sich so gut entwickelt.

 
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Geschrieben von - 21. November 2008 in Alltagsleben, Kinder

 

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Hallo, kleiner Bauer

Wenn man, so wie ich eben, einen Rucksack in die Ecke legt und es antwortet eine freundliche, weibliche Stimme mit “Hallo, kleiner Bauer”, dann kann man sich ruhig fragen, ob es vielleicht im Haus spukt. Des Rätsels Lösung ist ganz einfach: Der Spieltraktor meiner Kinder war in der Ecke und der spricht und gibt damit Anweisung, was die Kinder zu tun haben. Also den Schlüssel in der richtigen Reihefolge in Schloss zu stecken oder den richtigen Schlüssel und die Zündung betätigen und so weiter.

 
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Geschrieben von - 20. November 2008 in Alltagsleben, Kinder

 

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Anruf von der Schule

Heute am Mittwoch um viertel nach 9 war Logopädie mit Aurelia. Adrian hatte zuvor Beate in die Schule gebracht. Beate war dann anschließend zu einer Hautärztin gefahrfen,denn sie hat ziemliche Probleme mit ihrem Finger. Ich ging nach der Logopädie zu Fuß mit Aurelia nach Hause. Unterdessen klingelte mein Handy. ich dachte natürlich, es sei ein Kunde von mir, es war aber die Schule. Adrian habe plötzlich starke Bauchschmerzen bekommen, ich solle ihn abhohlen. Also ist doch etwas mit ihm. Ich holte ihn und ging gleich mit ihm zum Arzt. Der konnte nur feststellen, dass es wohl der Blinddarm nicht sei. So sicher war er sich aber auch nicht. Wenn es schlimmer werden würde müsse ich lieber gleich ins Krankenhaus fahren. Er verschrieb ihm einen Vomexsagt. Ich ging mit Adrian nach Hause. Seine Schmerzen waren wirklich schlimm. Wenn Beate zu Hause gewesen wäre wäre ich warhscheinlich gleich mit ihm in Krankenhaus gefahren. Da aber niemand da war lies ich es zuerst einmal sein. Adrian ging auf die Toilette und blieb dort für eine halbe Stunde. In der Zwischenzeit fiel mir ein, dass ich den Rucksack beim Arzt vergessen hatte. Das war deshalb unangenehm, weil ich Rinderknochen gekauft habe um daraus eine Soße herzustellen. Ich wusste nicht recht was tun. Schließlich fragte ich Adrian, ob ich ihn für 10 Minuten alleine lassen kann, habe mich auf mein Rad geschwungen, den Rucksack samt den Knochen geholt und war da noch bevor Adrian mit der Toilette fertig war.
Danach ging es Adrian wieder besser und er war (fast) der Alte.

 
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Geschrieben von - 12. November 2008 in Alltagsleben, Kinder

 

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