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Archiv der Kategorie: Lebenshilfe

Dinge, die wichtig sind

Und Dinge die unwichtig sind, so könnte dieser Titel weitergehen.

Ich war von München eben nach Hause gekommen und wollte mir neue Ohrhöhrer für mein Handy kaufen, denn sie hatten eben im Zug den Geist aufgegeben. Leider machte das Geschäft schon um 7 Uhr zu und das schaffte ich nicht.

Da läutere das Telefon. Eine von Tränen erstickte Stimme war am Telefon. Es war Susanne. Etwas schreckliches sei geschehen. Da ich bei solchen Nachrichten ohnehin zur Zeit etwas empfindlich bin, sagte ich ihr deutlich, sie solle mir sofort sagen, was denn los sei.

“Adrian hat wahrscheinlich in der Leseprobe eine 6!”

Puh, wenn es weiter nichts ist, das war mein erster Gedanke. Sicherlich, er will gerne auf die Realschule gehen und vielleicht schafft er es jetzt nicht mehr. Doch dieses Unglück ist nichts im Vergleich, was einem zustoßen kann und was wirklich schlimm ist. Wie viele Kinder fristen ein kümmerliches Dasein auf einer Kinderkrebsstation und werden vielleicht nie erleben, dass sie erwachsen werden. Das sind Probleme.

Es gibt eine Dimension im Leben, bei der werden die meisten Probleme, mit denen wir uns Tag für Tag herumschlagen bedeutungslos. Wir sollten diese Dimension nie aus den Augen verlieren, denn dann wird Vieles, was wir erleben und was uns als so schlimm erscheint plötzlich bedeutungslos.

Ein Trainer sagte einmal zu mir: “Mich regt nichts auf, außer meine Kinder sterben vor mir!” Ich habe diesen Satz nie vergessen und wenn das Leben mir mal wieder keine Schokolade schenkt sondern bestenfalls eine Zitrone, dann denke ich an diesen Satz. Wenn meinen Kindern etwas zustößt, dann ist das wohl das schlimmste, was einem Menschen, einem Vater, einer Mutter geschehen kann. Alles andere wird unter diesem Licht bedeutungslos.

 
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Geschrieben von - 8. Februar 2012 in Adrian, Lebenshilfe, Mindmanagement, Susanne

 

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Eine Geschichte für schwierige Zeiten

Irgendwo habe ich gelesen,dass der berühmte Staatsmann Churchill, einer der wichtigsten Politker des 20. Jahrhunderts kurz vor seinem Tod eine Rede gehalten hat, in der er seine ganze Lebenserfahrung widergegeben hat. Die Zuhörer waren aus allen Teilen der Welt gekommen, um Churchill reden zu hören. Dieser Betrat das Rednerpult und sagte:

Geben Sie nie, nie, nie auf

Nahm seine Papiere, ging vom Leserpult und das war´s

 
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Geschrieben von - 13. Januar 2009 in Lebenshilfe

 

Das kosmische Gesetz

Einmal sagte ich zu Andreas: Wenn du recht hast, dann dürfte ich keine Stelle als Lehrer bekommen.
Er sagte: Oder sie geben dir eine Stelle, die du nicht annehmen kannst oder willst.

Fast glaube ich, Andreas hat recht.

Was ist mit diesem Gesetz gemeint. Ganz einfach. Die Wünsche, die ich ans Universum sende werden mir erfüllt. Ich weiß nicht, ob das stimmt. Ich bin eher geneigt, nicht daran zu glauben. Aber die Gesetze, so antwortet mir immer Andreas, gelten auch, wenn ich nicht daran glaube. Doch je mehr das Jahr voranschreitet, desdo mehr glaube ich ,dass vielleicht doch etwas daran sein könnte. Mein Wunsch ist es, mich selbstständig zu machen um nicht mehr nur einen Chef vor mir zu haben, der mit mir machen kann, was er will oder Mitarbeiterinnen, die mich mobben. Alles, was bisher so geschah , läuft daraufhin hinaus, dass ich nicht mehr in der Schule anfangen. Die Absage bei der Wirtschaftschule, auch bei der Montessorischule, dann keine Stelle als Beamter sondern nur einen befristeten Arbeitsvertrag, jetzt die Zuweisung nach Pfaffenhofen anstatt nach Eichstätt.

Vor Jahren schon sagte ich zu einer Studienkollegin: Ich glaube manchmal, mein Leben folgt einem bestimmten Plan.
Sie: Ja, das kann schon sein, aber den Plan machst du.

Wenn das mein Plan ist, dann starte ich durch.

 
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Geschrieben von - 2. August 2008 in Lebenshilfe

 

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Das Fußballtor

Es kann auch so etwas simples wie das kleine Fußballtor, das Adrian zu seinem Geburtstag geschenkt bekommen hat zu einer höheren Erkenntnis führen:

Ein paar Tage war ein sehr heftiger Sturm. Zweige von den Ästen wurde ausgerissen, das Fußballtor, welches gar nicht in der Erde verankert war blieb stehen. Auch Adrian bemerkte es. “Ja, Adrian, das Tor hat sehr viele Löcher und setzt dem Wind einen sehr geringen Widerstand entgegen!” Ich glaube nicht,dass er meine Erklärung verstanden hat. Mir ging aber plötzlich ein Licht auf: Wie so oft setze ich Dinge, die ich nicht ändern kann einen zu starken Widerstand entgegen. Ich laufe dabei Gefahr umgedrückt zu werden. Daran sollte ich öfter mal denken.

 
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Geschrieben von - 10. Juni 2008 in Lebenshilfe

 

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“Glück ist…

… eine gute Verdauung und ein schlechtes Gedächtnis”. Ich glaube, dass hat Hemingway gesagt. Ich konnte den ersten Teil der Aussage gestern und heute am eigenen Leib verspüren, denn meine Verdauung spielte verrückt.

Entweder es lag am Essen oder an dem Stress, den ich habe, weil ich jetzt mit meiner Selbstständigkeit begonnen habe. Nun, das wäre auch normal, denn eine neue Arbeit bringt immer ein bisschen mehr Stress mit sich. Doch das dauert nur eine kurze Zeit, dann ist man daran gewöhnt.

Oder es lag einfach doch am essen.

 
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Geschrieben von - 29. Mai 2008 in Arbeit, Ernährungslehre, Lebenshilfe, Zitate

 

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Gedanken der Liebe – Gedanken der Angst

Ein guter Freund von mir, Andreas, hat einmal zu mir gesagt: “Es gibt nur Gedanken der Liebe oder Gedanken der Angst”. Ich denke, hinter diesem Satz steckt viel Wahrheit. Er hilft uns auch Menschen leichter zu verstehen und leichter zu verzeihen. Wenn Sie erleben, dass sie ungerecht, unhöflich oder unfreundlich behandelt werden, dann lohnt es sich hinter die Fassade zu blicken. Wenn Sie das tun, werden Sie immer dahinter Angst in irgendeiner Form finden.

 
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Geschrieben von - 27. Mai 2008 in Lebenshilfe

 

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Gestern – auf den Hund gekommen

Gestern war ich gar nicht gut drau. Ich fühlte mich, um es mal vorsichtig auszudrücken, Hundeelend. Es fing am nachmittag an: Es war ein brennen auf der Haut, so als hätte ich Temperatur und bekäme Fieber. Danach folgte starkes Kopfweh. Schließlich bekam ich ein zittern in meinen Beinen, so dass ich mich fast nicht mehr aufrecht halten konnte.

Für einen außenstehenden sieht das sehr bedrohlich aus. Ich weiß aber, dass das bei mir sehr häufig vorkommt. Äulöser sind sehr häufig Hektig und Stress und Aggressionen. Ich hatte am Tag zuvor Streit mit meiner Frau und meiner Schwiegermutter. Ich war auf beide ziemlich sauer. Die einzige Lösung für mich war, mich mit beiden auszusöhnen. Das habe ich heute auch getan.

Das ist der Hintergrund für meinen Beitrag: “Feeling like Kafka”.

 
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Geschrieben von - 27. Mai 2008 in Alltagsleben, Lebenshilfe

 

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Münchhausens Zopf

Sie kennen doch sicherlich Münchhausen, der Baron, der ständig Lügengeschichten erzählte. Irgendwann hat er einmal erzählt, wie er sich selber am Zopf aus einem Sumpf (glaube ich) herausgezogen hat.  Diese Geschichte erinnert mich immer an die Situation von Leuten, die Psychotherapie machen. Hier muss der Patient lernen, sich selber aus dem Sumpf zu ziehen, der Therapeut kann das nicht für ihn leisten. Eine dieser Möglichkeiten ist sicherlich Humor. Wenn ich über etwas lachen kann, dann geht es mir schon wieder besser. Deshalb meine Vorliebe für Witze und lustige Geschichten.

 
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Geschrieben von - 19. Mai 2008 in Lebenshilfe

 

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Meine Witze

Meine Witze sind der große Renner in meinem Blog. Vielleicht sollte ich mir eine spezielle Witzseite zulegen. Irgendwann werde ich mal eine kleine, theoretische Abhandlung über Witze und das erzählen von Witzen schreiben. Etwas davon habe ich neulich in meinem EBook geschrieben. Wenn Sie jetzt fragen, was Abnehmen mit Witzeerzählen zu tun hat, dann ist die Frage zu kompliziert um hier beantwortet zu werden. Wobei, da fällt mir noch ein neuer Beitrag ein, der auch in diese Richtung geht.

 
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Geschrieben von - 19. Mai 2008 in Lebenshilfe

 

Strategie geändert

Gestern und heute war ich ziemlich depremimiert. Die ganze Situation mit meiner Frau, die kaum mit mir redet, meine Schwiegermutter, die irgendetwas findet, was ich nicht ganz richtig gemacht habe. Das passiert mir oft, wenn ich bei meiner Mutter bin, denn da komme ich zum Nachdenken.

Ich weiß nicht genau wann, plötzlich im laufe des Tages kam ich auf die Idee Susanne in den Arm zu nehmen, sie einfach sanft zu berühren. Und sie ließ es zu. So wagte ich kleinere Zärtlichkeiten und meine Stimmung besserte sich mit einem Male und es ging mir gut.

Dieser kurze Beitrag soll nicht unter die Kategorie “gejammere” eingeordnet werden, sondern unter “Lebenshilfe”.  Denn  merke: “Was ich dem Anderen Gutes tue, das fällt auch auf mich zurück”.  Immer und in jeder Form und jeder negative Gedanke wirkt sich auch auf meine Gemüt aus. So hält sich eine Depression selber am leben. Dadurch, dass es mir schlecht geht, bin ich aggressiv gegenüber meiner Umwelt. Da ich so handle, so denke, so bin, geht es mir selber schlechter. Zu allem Unglück reagiert auch die Umwelt negativ darauf. So befinde ich mich in einem Hamsterrad, aus dem ich nicht herauskomme.

Heute habe ich durch Zufall einen Weg daraus gefunden. Einen Weg, den ich schon lange weiß aber aus irgendeinem Grunde nicht benutzt habe.

Es gibt ein Buch, das heilt jede Depression. Es ist von Dale Carnegie und heißt: “Wie man Freunde gewinnt und Menschen beeinflusst.” Sie glauben mir nicht? Machen wir die Probe auf´s Exempel: Wenn es Ihnen mal so richtig schlecht geht, dann gehen Sie außer Haus und helfen einer alten Frau über die Straße und dann beobachten Sie ihren Gemütszustand.

 
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Geschrieben von - 17. Mai 2008 in Lebenshilfe

 

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