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Archiv der Kategorie: Schule

Im Augenblick Ferien

Momentan genieße ich gerade meine freie Zeit. Gut, ich kümmere mich um meine Kinder, kümmere mich um meine Frau und morgen fahren meine Kinder und ich zu meiner Mutter. Am Sonntag werde ich wieder zurück sein.

 
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Geschrieben von - 5. November 2009 in Schule

 

Kurzes Schlaglicht

Mehr soll dieser Eintrag jetzt nicht sein. Mittlerweile bin ich schon seit 14 Tagen in der Schule. Ich muss zugeben, es gefällt mir ganz gut. Das klingt jetzt nicht so begeistert, ich weiß, doch so begeistert bin ich auch von einer Karriere als Hauptschullehrer nicht. Meine Schüler sind wie sie halt in der Hauptschule sind: Schwach und undiszipliniert. Dazu kommt noch, dass ich als Lehrer ein blutiger Anfänger bin und ich noch einiges lernen muss.
Was für mich meinen neuen Beruf sehr angenehm macht sind meine Kollegen, respektive meine Kolleginnen. Es sind einige sehr charmante und liebenswüridige darunter.

 
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Geschrieben von - 27. September 2009 in Lehrer, Schule

 

Restart

Nachdem ich über einen Monat geschwiegen habe möchte ich heute zusagen einen Neustart meines Blogs vornehmen, ohne dass natürlich die bisherigen Inhalte gelöscht oder weniger Wert wären.
Morgen beginnt ein neuer Lebensabschnitt, denn morgen werde ich meine Stelle als Hauptschullehrer in Ingolstadt antreten. Vielleicht erinnern Sie sich noch daran, dass es zuerst so aussah, als würde ich nach München versetzt, das stimmt aber nicht und so bin ich in Ingolstadt gelandet.
Was erwartet mich morgen?
Zuerst fahre ich an eine Hauptschule oder Volksschule nach Friedrichshofen und werde dort vereidigt und danach ist Lehrerkonferenz. Die Schule beginnt ja erst am Dienstag, aber für Lehrkräfte immer schon am Montag. Ich werde in Zukunft einiges über Pädagogik und meinen Alltag als Lehrer berichten.

 
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Geschrieben von - 13. September 2009 in Schule

 

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Nach München?

Diesen Artikel hätte ich eigentlich am Samstag schreiben sollen, doch irgendwie fehlte mir die Lust oder die Muße oder die Zeit.
Was ist geschehen?
Ich erzählte schon, dass ich damit rechnete im Schulamtsbezirk P., ganz in der Nähe von Ingolstadt eingesetzt zu werden. Am Samstag erwartete ich den Brief und er kam auch. Doch ich war sehr erstaunt als ich feststellte, dass ich in München eingesetzt werden sollte. Das ist normalerweise fast nicht möglich, denn man kann einen zweifachen Familienvater mit Wohnsitz in Ingolstadt nicht so ohne weiteres nach München schicken, wenn es andere Bewerber, die Single sind und kein Kind haben gibt.
Das ganze Wochenende lebte ich in einer Art Traumzustand. Ich hatte mich fast schon mit dem Gedanken abgefunden, mir eine Wohnung in München zu suchen. Warum eigentlich nicht. München ist eine schöne Stadt in der man es sicher aushalten kann.
Heute setzte ich mich nun ans Telefon um den Sachverhalt zu klären. Zuerst erreichte ich niemanden, es gab wohl mehrere Menschen, die einen Klärungsbedarf hatten. Schließlich erfuhr ich, was Sache ist: Die bayrische Staatsregierung wusste einfach nicht, dass ich Familienvater und verheiratet bin. Ich musste schnell die Dokumente nachreichen und die freundliche Schulrätin am Telefon erklärte mir, dann könne man weiter sehen.
Bislang habe ich noch nichts gehört.

 
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Geschrieben von - 3. August 2009 in Arbeit, Schule

 

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Klebezettelverkehr

Adrian kann ja noch nicht schreiben und auch kaum lesen.

Die Mitteilungen von der Schule (Elternabendmitteilung unterscheiben, welches Heft er noch braucht) kommen deshalb per (Klebe)zettel im Mäppchen. Auch ganz praktisch. Zumindest kommen die Nachrichten an.

 
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Geschrieben von - 22. September 2008 in Kinder, Schule

 

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Noch einmal Adrians Ordner

Adrian kam heute von der Schule nach Hause, öffnete seine Tasche und holte seinen blauen Ordner hervor. Sie wissen schon den, den ich gestern neu kaufen musste, weil ein Fleck auf dem Einband war.

Auf jeden Fall öffnete Adrian den Ordner und da auf dem Tisch kein Platz war (Arelia aß gerade zu Mittag – Fischstäbchen mit Kartoffelpüree) legte er den Ordner auf den Boden. Zwei Sekunden später war schon ein kleiner Fleck Kartoffelpüree darauf zu sehen und Susanne brach in ein Geheul aus. Ich eilte mit einem Papiertaschentuch herbei und schaffte es, das Malheur fast unsichtbar zu machen. Daraufhin nahm Adrian den Ordner und legte ihn auf den Tisch. Nicht gerade auf´s Kartoffelpüree aber dicht daneben. Susannes Geheul ging in Geschimpfe über und Adrian beeilte sich, den Ordner in Sicherheit zu bringen.

Ich fragte noch spitzbübisch, ob ich denn jetzt einen neuen Ordner kaufen solle. Was abe mit einem bitterbösen Blick bestraft wurde.

 
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Geschrieben von - 18. September 2008 in Alltagsleben, Schule

 

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Der Fleck auf dem Ordner

Meine Schwiegermutter und Susanne sind äußerst pingelig, was die Schulmaterialien von Adrian betrifft. Gestern habe ich darüber schon geschreiben.

Heute nun entdeckte Susanne auf einer Mappe von Adrian einen Fleck und außerdem waren die Ränder schon etwas abgegriffen. Und das am zweiten Schultag. Ich wurde also losgeschickt um einen neuen Ordner zu kaufen.  Als ich den Neuen in der Hand hielt, stellte ich fest, dass dort auch ein kleiner Fleck war. Ich habe das gleich reklamiert und bekam einen neuen. Allerdings hat die Verkäuferin, so kam es mir jedenfalls vor, schon ein bisschen komisch gekuckt.

Wenn ich allerdings immer, wenn ein Fleck auf einer Mappe ist eine neue Mappe kaufen muss, dann ist es wohl besser, gleich ein Abonement abzuschließen.

 
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Geschrieben von - 17. September 2008 in Alltagsleben, Schule

 

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Adrians erster Schultag

Es herrschte Chaos, wie sollte es auch anders sein. Gut, ich gebe es zu, ich war ein bisschen (vielleicht auch mehr als ein bisschen) daran schuld.

Erstens einmal waren die Anziehsachen für die Kinder nicht bereitgelegt worden. Ich sollte das schon gestern abend machen, doch hatte ich beschlossen, mir den dritten Teil vom Paten anzusehen. Wir haben in Berchtesgaden für Adrian einen wunderschönen Trachtenanzug gekauft. Nur die Jacke war nicht auffindbar. Susanne fand sie dann schließlich doch noch. Während ich versuchte, die Kinder einigermaßen ordentlich herzurichten, ein Frühstück zu machen und im ganzen Chaos nicht den Überblick zu verlieren schminkte Susanne sich und machte sich fertig für ihre Schule. Allerdings hatte sie die ersten drei Stunden frei, was bedeutete, dass sie doch bei der Einschulung von Adrian dabei sein konnte. So gegen 8 Uhr läutete meine Schwiegermutter an der Haustür. Und das Chaos trat in eine neue Dimension ein:

SM: “Wann müsst ihr denn in der Schule sein?”

Rudi: “Um halb neun!”

SM: “Aber es ist doch schon dreiviertel Neun.”

Rudi: “Das kann nicht sein. Ich glaube, dass deine Uhr falsch geht.”

SM: “Dann müssten alle meine Uhren falsch gehen!”

Jetzt trage ich nie eine Uhr, denn es stört mich, den Sklaventreiber der modernen Gesellschaft auch noch am Handgelenk bei mir zu führen. Aber unsicher wurde ich dann doch, hetzt in die Küche und sah auf die Uhr. Gott sei Dank, kurz nach acht. Unsere Uhr wird funkgesteuert, kann also gar nicht falsch liegen. Zur Sicherheit warf ich noch einen Blick ins Auto, auch kurz nach acht.

SM zog wieder ab. In der Zwischenzeit begann Susanne ihren Schlüssel zu suchen. Das macht sie jeden Tag, da wir aber weiter mussten, war sie umso nervöser, hetzte durch alle Räume und schrie jeden an, wo denn ihr Schlüssel sei. Schließlich fand sie in im Kaufladen der Kinder.

Um die Spannung nicht weiter auf den Höhepunkt zu treiben: Wir kamen pünftlich in der Schule an, wo SM feststellte, dass die Hefte ja gar nicht beschriftet waren. Sie fing sofort damit an und warf mir einen vernichtenden Blick zu. Einige Sachen, wie den Setzkasten hatte ich ganz einfach zu Hause vergessen. Ich bin in solchen Sachen vielleicht etwas Nachlässig, andererseit sehe ich auch nicht recht ein, wieso schon alles am ersten Tag hergerichtet sein muss. Während die Kinder in die Turnhallte marschierten holte ich die restlcihen Sachen dann noch.

Susanne musste in die Schule und wir vier gingen in die Kirche und dann zum Fotografieren.

Hausaufgabe haben sie auch schon bekommen. Adrian muss seine Schultüte malen.

 
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Geschrieben von - 16. September 2008 in Alltagsleben, Schule

 

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Adrian vor dem ersten Schultag

Adrian ist ziemlich nervös, hat er doch morgen seinen ersten Schultag. Ich sollte noch ein paar Sachen vorbereiten. Na ja, das werde ich wohl noch tun. Und vor allen Dingen mein Akku laden. Das ist ganz besonders wichtig. Schließlich brauchen wir ja Fotos. Und Sie wollen vielleicht auch eines sehen.

 
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Geschrieben von - 15. September 2008 in Alltagsleben, Schule

 

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Stimmungsschwankungen der Lehrer

Die Stimmung der Lehrer bewegt sich wie auf einer Sinuskurve in einem wöchentlichen auf und ab. Der Tiefpunkt wird meist am Sonntag so gegen 6 Uhr abend erreicht. Allein der Gedanke, morgen wieder in der Schule stehen zu müssen verleiht den Lehrern den ganzen Spaß am Sonntag. Vor allen Dingen heißt es am Abend dann Unterricht vorbereiten, Arbeitsblätter sichten, Unterrichtsverläufe für Montag zu skizzieren. Jeder Lehrer hat das Gefühl er könne diesen Montag nie und nimmer überstehen. Wenn dann am Montag die erste Stunde gelaufen ist und der Lehrer (oh wunder) noch am Leben ist geht die restliche Woche dann schon irgendwie. Wobei sich die Stimmung des Lehrers zusehends verbessert und am Freitag mittag nach der letzten Stunde, wenn er ins Auto steigt und seinem Wochenende entgegenfährt seinen Höhepunkt erreicht. Bis halt zum Sonntag abend und dort geht das Spiel wieder von vorne los.
Es gibt neben diesem Wochenrhythmus noch einen circadianen Rhythmus, der sich also jährlich wiederholt. Hier ist der Tiefpunkt kurz vor Beginn des neuen Schuljahres erreicht. Neue Klassen, meist neue Schüler, vielleicht ein neuer Stoff. Und sechs Wochen seeliges Nichtstun liegen hinter einem. Alles Gründe genug um den Adrenalinspiegel ansteigen zu lassen.
Diese Phase macht gerade Susanne durch. Ihre Stimmung ist auf den Tiefpunkt und ihre Stimme, wenn es darum geht die armen Kinder oder ihren armen Mann gehörig zu schimpfen, auf den Höhepunkt. Und wieder nichts geschafft in den Sommerferien, dabei hatte sie sich doch soviel vorgenommen.
Dazu noch morgen ab halb 3 Anfangskonferenz. Welchen Rektor ist denn so …. am Nachmittag eine Lehrerkonferenz zu halten, wenn noch schulfrei ist. Susanne weiß noch nicht ihren Stundenplan. Sie kommt morgen abends nach Hause und muss gleich vorbereiten.
Ich kann leicht ironisch darüber schreiben. Habe ich mich doch ganz einfach aus dem Staub gemacht. Ansonsten wäre ich morgen um halb 8 in Pfaffenhofen im Schulamt gewesen und wäre gleich anschließend nach Manching in die Schule gefahren.
Ganz gleich, wie mein Leben weitergeht, diese Entscheidung war richtig.

 
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Geschrieben von - 14. September 2008 in Arbeit, Schule

 

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