Noch einmal zurück zum Königssee. Wir sind natürlich auch auf die Halbinsel mit der Kirche St. Bartolomä gefahren. Auf den Weg dorthin macht das Schiff trationellerweise halt und ein Mann bläst mit einer Trompete das Echo. Es halt natürlich nicht 7mal zurück sondern nur einmal. Früher machte man das mit einem Pistolenschuss und dann hörte man tatsächlich das Echo 7mal. Ich habe ein kleines Video gedreht.
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Vor dem abheben
In Bad Reichenhall gibt es in der Fußgängerzone sehr viele Spielgeräte für Kinder. An fast jeder Straßenecke gibt es ein Tier, auf dem man schaukeln kann. Auch kleinere Fahrgeschäfte findet man öfters. Vor einem Kaufhaus entdeckten unsere Kinder einen Hubschrauber. Sie baten mich doch einen Euro zu Opfern. Was die Kinder nicht wusten war, dass der Hubschrauber abheben sollte. Natürlich nicht richtig, aber damit hatten meine, unsere, Kids nicht gerechnet. Da ich meinen Fotoapparat griffbereit hatte habe ich ein Foto gemacht. Man beachte die Gesichter unserer Kinder. Vor allen Aurelia ist bei diesem Flug gar nicht so wohl:

Der Malerwinkelweg
Der bekannteste Ort im Berchtesgadener Land dürfte wohl der Königsee sein. Der ganze See ist umgeben von Bergen, der bekannteste unter ihnen ist der Watzmann. Auf einer Halbinsel befindet sich die Kirche St. Bartolomä. Diese Halbinsel ist normalerweise nur mit dem Schiff zu erreichen oder im Winter, wenn der See zugefrohren ist, was alle paar Jahre mal vorkommt. Zuletzt 2006. Damals sind huntertausende von Menschen zu Fuß oder mit dem Auto über den See gekommen. Es gibt noch einen dritten Zugang: Wer gut bergsteigen kann, kann die Kirche und die Halbinsel auch über das Gebirge erreichen, dies sei aber ausdrücklich nur trittsicheren Bergsteigern empfohlen.
Wenn man nach einem ausgiebigen Frühstück so gegen 10 Uhr Königsee erreicht ist dort schon einiges los. Man wird auf einen riesigen Parkplatz geleitet, der natürlich etwas kostet (ich glaube 3 Euro). Ich weiß es zwar nicht, doch ich glaube kaum, dass es in der Ortschaft, die sich auch Königsee nennt irgendein Privathaus gibt. Ich habe nur Geschäfte, Gasthäuser und einen McDonalds gesehen. Von diesem Parkplatz führt ein kleiner, nicht sehr schwieriger Wanderweg durch einen kleinen Wald zur Bottsanlegestelle. Diesen Malerwinkelweg sollten Sie unbedingt gehen. Es ist eine wohltat für die Seele und wenn man einige Zeit gegangen ist öffnet sich plötzlich der Wald und der Wanderer bekommt folgenden Blick auf den Königsee:

Wo der Wildbach rauscht
Noch einmal zurück zu Ramsau. Ganz in der Nähe dieser kleinen Ortschaft befindet sich der Zauberwald. Dort fließt ein Wildbach zu Tal (Quatsch, wohin denn sonst? Haben Sie schon einmal einen Bach gesehen, der bergauf fließt?). Sollten Sie sich einmal dort befinden, dann müsseen sien unbedingt eine Wanderung durch den Zauberwald bis zum Hintersee machen. Diese “wildromantische” Landschaft ist einfach herrlich und der Wildbach, der sich einmal breit majestätisch, dann sogar durch eine enge Klamm zwängt …äh jetzt müsste irgendein Adjektiv oder Adverb kommen aber mir fällt keines ein. Aber ich habe meine Kamera gar nicht mehr in die Tasche gesteckt. Vielleicht machen Ihnen ein paar Bilder lust diese Gegend zu Besuchen.


Und jetzt noch ein Bild vom Hintersee:

Das Lieblingsobjekt der Maler und Fotografen
Am letzten Tag besuchten wir Ramsau. Raumsau ist wohl einer der schönsten Orte, die ich je gesehen habe. Ein Wildbach rauscht und fließt durch das ganze Dorf. In dem Dorf befindet sich die berühmte Pfarrkirche San Sebastian. Dieses Motiv wurde wohl tausende oder hundertausende male gemahlt und abfototgrafiert. Es ist aber auch wirklich zu schön: Im Hintergrund die Berge, davor die berühmte Kirche und im Vordergrund der Wildbach. Ich musste es auch fotografieren. Was alle machen kann so falsch nicht sein. So habe ich mir das besagte Plätzchen gesucht und mein Foto gemacht. Und hier ist es:

Das sieht doch aus wie aus einem Film nach einem Roman von Ludwig Ganghofer. In der Tat wurden und werden in Ramsau Heimatfilme gedreht. Die Kulisse bietet sich dazu wirklich an.
Ich bin wieder da
Ich melde mich hiermit wieder vom Urlaub zurück.
Auf ein Wort: Es war sehr schön. Wir wohnten in Schönau am Königsee in einer netten, kleinen Pension, die liebevoll geführt wird. Zweimal regnete es. Am Mittwoch, da waren wir im Salzbergwerk in Berchtesgaden und am Samstag, da waren wir in der Alten Saline in Bad Reichenhall. Der Donnerstag fiel leider auch aus, denn da war Aurelia krank.
Ich werde von Zeit zu Zeit über diesen Urlaub berichten. Ich habe mir überlegt extra ein Urlaubsblog einzurichten. Doch davon bin ich wieder abgekommen.
