Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch

Morgen in einer Woche ist es soweit. Ich bin in München beim Kultusministerium beim Bewerbungsgespräch. Auf dem Einladungsschreiben wurden mir eine kurze Agenda mitgeteilt. Es ist vielleicht ganz sinnvoll, dass ich mir überlege, was auf mich zukommen könnte und im zweiten Schritt, wie ich mich am besten verhalte um einen möglichst guten Eindruck zu hinterlassen.

Das ganze dauert von 9 bis 12 Uhr. Drei Stunden also, das ist eine sehr lange Zeit. Die ganze Veranstaltung kommt eher einem Assesmentcenter gleich als einem Vorstellungsgespräch.

Als Erstes muss ich einen Fragebogen ausfüllen. Ich denke nicht, dass es sich dabei un Fragen nach meiner Person dreht sondern dass es vielleicht Fallbeispiele aus dem Berufsalltag eines Lehrers sind oder allgemeine Fragen, mit denen die Persönlichkeit untersucht werden soll. Nun befasse ich mich schon seit Jahren als Hobby mit Psychologie, es dürfte mir also nicht allzuschwer fallen, die Fragen so zu beantworten, dass ich einen guten Eindruck hinterlasse.

Als Zweites muss sich jeder Bewerber vorstellen. Dazu werde ich mir im Vorfeld ein paar Notizen machen, so dass ich auch ein paar aussagekräftige Punktse sagen kann.  Für mich ist wichtig, dass ich mir über die anderen Teilnehmer auch Notizen mache, besonders in Hinblick auf den dritten Punkt,

Im dritten Punkt muss nämlich jeder  Bewerber eine Diskussionsrunde leiten. Ich dennke, die Prüfer schauen darauf, wie und mjit welchen Input ich mich beteilige und natürlich auch, wie ich die Diskussion leite. Das Thema wird dabei vorgegeben. Es kann sich jetzt um ein allgemein pädagogisches Thema handeln (Differenzierung, Notengebung, Elterngespräche,) oder (was ich für wahrscheinlicher halte) es wird ein konkreter (fiktiver) Fall angesprochen, der dann diskutiert wird. Wichtig ist, dass ich mich auf jeden Fall daran beteilige. Wenn das Thema nicht total abwegig ist habe ich dazu auf jeden Fall etwas zu sagen. Ich war zwar jetzt sieben Jahre nicht mehr in der Schule, doch durch meine Frau war ich doch immer irgendwie an den Problemen, die ein Leherer hat beteilIigt.

Im letzten Teil dürfen dann die Bewerber noch Fragen stellen. Von dieser Möglichkeit sollte ich auch Gebrauch machen.

Ich will mich bei diesem Gespräch sehr positiv geben. Dies will ich durch meine Stimme, durch Lächeln zum Ausdruck bringen.

Was die konkrete Vorbereitung angeht, weiß ich nicht so recht, was ich tun soll. Ich könnte an der hiesigen Realschule hospitieren, doch glaube ich kaum, dass mir das was bringt, denn den Schulbetrieb kenne ich. Umfangreiche Pädagogikbücher zu wälzen halte ich angesichts der kurzen Zeit auch für übertieben. Den Realschullerplan werde ich mir noch genau ansehen und zwar vor allen das Schulprofil der Realschule. Die fachlichen Inhalte widerum sind unwichtig.

Irgendwie sehe ich mich in Gedanken schon als Realschullehrer. Hier muss ich vorsichtig sein, denn das ich genommen werde ist bei weiten nicht sicher, vielleicht ist es sogar wahrscheinlicher, dass ich nicht genommen werde. Mein Vorteil (und das hat mir wahrscheinlich auch die Einladung eingebracht) ist, dass ich schon einmal unterrichtet habe. Ich muss nur meine Gefühle beherrschen und darf nicht die Nerven verlieren. Ich glaube, ich habe gute Chancen. Und wenn nicht, dann geht das Leben weiter.

Ach ja, noch etwas: Ob ich für den Realschullehrerberuf geeignet bin erfahre ich noch am selben Tag. Das heißt allerdings nicht, dass ich auch eine Stelle bekomme. Dies wird erst entschieden, wenn der genaue Bedarf feststeht. Und das ist nicht vor Mitte Juli.

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Ein Gedanke zu “Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch”

  1. Na holla in München?^^ Ist ja quasi bei mir 🙂

    Ich wünsch dir jetzt schon mal viel viel Glück, denn das kann man immer gebrauchen und natürlich ist es wohl auch für Lehrkräfte nie verkehrt sich gut vorzubereiten~

    Aber vergiss nicht locker zu bleiben, ich glaub wenn man sich zu sehr in eine Situation reinsteigert, kann auch was schief gehen.
    Immer einen kühlen Kopf bewahren.

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