Der entscheidende Grund

Ich habe gestern geschrieben, dass ich auf einen Grund warte, der nicht von mir kommt sondern von außen um handeln zu können. Ich bin mir darüber im klaren, dass das nicht unbedingt richtig ist. Die Entscheidung müsste von Innen heraus kommen, ich muss es wollen. Ich weiß sehr genau was ich will, doch es wohnen halt doch (mindestens) immer zwei Seelen in meiner Brust.
Nun, heute morgen hatte ich ein Telefongespäch, dass mir den entscheidenden Grund lieferte. Ich rief bei der Regierung von Oberbayern an und wollte wissen, warum in meinme Vertrag von einer eventuellen Weiterbeschäftigung nicht die Rede sei. Der freundliche Mann am Telefon erklärte mir, da ich vor mehr als 5 Jahre aus dem Schuldienst ausgeschieden bin bekäme ich zuerst einen 1jahresvertrag. In diesem einem Jahr würde geprüft, ob ich als Lehrer (immer noch) geeignet sei. Das zuständige Schulamt müsste eine Stellungnahme bis zum 15. April abgeben und danach könnte ich mich für ein weiteres Jahr bewerben. Einen Rechtsanspruch eingestellt zu werden hätte ich allerdings nicht. Na bravo. Ich habe im nächstes Jahr ständig den Schulrat auf dem Hals, zu Hause eine Frau, die nur ihr Referendariat im Kopf hat und ich, der nur im Kopf hat, dass ich mich viel lieber selbstständig machen würde.
Als Lehrer kann ich mich nächstes Jahr auch noch bewerben. Jetzt mache ich mich erst einmal selbstständig. Ich merke, wie die Kraft zu mir zurückkommt, die bisher brach gelegen war, da ich nicht wusste, wohin mein Weg führt. Jetzt weiß ich es.

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