Anruf von der IHK

Heute mittag, Adrian verspeiste gerade das Hähnchen, dass ich gekauft hatte, denn an seinem ersten Schultag wollte ich nicht kochen, als das Telefon läutete. Herr K. von der IHK Ingolstadt war am Telefon. Er hätte mein Gutachten fertig. Er befürwortet mein Vorhaben. Allerdings meinte er, er habe schon etwas Magengrimmen dabei. Nicht, dass mein Konzept nicht durchdacht sei. Er wäre froh, wenn mehrere ein solch gutes Konzept hätten. Das Problem sei nur, dass ich mich hier in einem „Haifischbecken“ befinde und es nicht leicht sein dürfte, dort Fuß zu fassen. Ich solle doch in den nächsten Tagen die Unterlagen abholen und dann wolle er mit mir noch kurz darüber reden.

Das hört sich jetzt Gut und Schlecht gleichzeitig an. Obwohl: Es ist nichts Neues. Es gibt viele Anbieter, d. h. der Markt ist da, die Konkurrenz ist groß, also muss ich einiges an Werbeaktivitäten machen, sonst gehe ich mit fliegenden Fahnen unter.

Ich werde in den nächsten Tagen eine Liste schreiben, die ich vielleicht „Mein Beitrag“ oder „Meine Aktivitäten“ oder so ähnlich nennen werde. Dort werde ich aufschreiben, was ich für meinen Erfolg tun werde. Ein halbes Jahr, dann wird bilanziert. Kann ich meine Familie damit durchbringen, muss ich Korrekturen anbringen, wenn Ja, wie sehen diese Korrekturen aus.

Warum ausgerechnet Webdesigner? Diese Frage hat mir meine Frau gestellt, diese Frage stelle ich mir auch. Die Frage ist leicht zu beantworten: Ich brauche einen Job, bei dem ich viel von zu Hause am Computer machen kann. Verkaufen kann ich, das habe ich bei N. und auch bei P & U gelernt. Von Webdesing habe ich wieder weniger Ahnung, doch habe ich mich (vorerst) für ein System entschieden, bei dem ich das (fast) nicht brauche. Es gäbe noch andere Möglichkeiten. Verkauf von Waren bei Ebay, Affiliatewerbung zum Beispiel. Diese Möglichkeiten kommen vielleicht noch mit ins Spiel, wenn ich merke, Webdesign alleine trägt mich nicht oder nicht lange.

Was ich weiß ist folgendes und jetzt hören mal alle, die sich für den Verkauf interessieren, gut zu:

Es kann nichts schiefgehen, wenn ich

1. Eine Zielgruppe habe, die mein Produkt brauchen und die ausreichend groß ist und

2. Wenn ich diese Gruppe Aktiv bewerbe.

Dieser zweite Punkte ist besonders wichtig. Sehr effektiv ist dabei Telefonwerbung. Ich rufe  meine Kunden an und frage einfach. Freundlich, unaufdringlich, so dass sie sich nicht belästigt fühlen. Die Rechung ist ganz einfach. Jeden Tag 50 Telefonkontakte und es ist einer dabei, der mir einen Termin gibt. Ergo 20 Termine im Monat. Bei sehr pessimistischer Betrachtung kommen dabei 10 Aufträge heraus. 10 Aufträge macht einen Umsatz von 4000 – 5000 Euro im Monat. Davon kann ich leben, meine Krankenversicherung bezahlen, meine Altersvorsorge bestreiten, mit meiner Familie in Urlaub fahren und unser Haus abbezahlen. Mir muss eines klar sein: Es hängt von mir ab. Der Markt ist da, die Konkurrenz auch.

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