Rigoletto „Cortigiani, vil razza dannata“

Ich hoffe, Sie verzeihen mir, dass ich noch ein wenig bei Rigoletto verweile. Diese Oper gehört zu den berühmtesten und bekanntesten die Verdi geschrieben hat und wenn Sie glauben, Sie kennen diese Oper nicht, dann lassen Sie sich kurz eines besseren belehren. Das berühmte Lied „La Donna é Mobile“ oder „Oh, wie so trügerisch sind Frauenherzen“ oder so ähnlich stammt aus Rigoletto. Darüber schreibe ich vielleicht später noch einmal.
Gestern schrieb ich, dass die dramatischte Szene „Bella Figlia dell Amore“ sei. Ich muss mich korigieren, das stimmt nicht. Für mich die aufwühlendste Szene ist die folgende. Kurz die Situation:
Gilda hat eine Tochter, die er wie einen Augapfel hütet. Die Höflinge des Herzogs haben herausgefunden, dass eine Frau bei Rigoletto wohnt und nehmen natürlich an, es sei seine Geliebte. Und da sie an Boshaftigkeit ihrem Herrn wenig nachstehen, kommen sie auf die Idee, seine Tochter zu entführen. Der Zufall oder besser das Unglück will es dass Rigoletto ihnen sogar dabei hilft. Jetzt ist Rigoletto auf der Suche nach seiner Tochter. Er kommt auf die Bühne und mimt zuerst den Spaßmacher, will aber die Höflinge ausfragen, was sie gestern gemacht haben. Irgendwann begreifen die Höflinge, was er will und sagen, wenn er sein Liebchen verloren habe, dann soll er es woanders suchen. Dann bricht es aus Rigoletto heraus: Es ist seine Tochter. Er beginnt die Höflinge zuerst wüst zu beschimpfen. Danach fleht er sie an, ihm seine Tochter wieder zu geben.
Sie hören und sehen einen der berühmtesten Baritone, Tito Gobbi.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s