Im Körper des Feindes

Ich habe mir eben mal wieder einen Spielfilmabend gegönnt. Ich stieß auf den Film „Im Körper des Feindes“. Selten habe ich einen spanenderen Film gesehen. Ich gebe es zu, die Handlung ist vielleicht etwas weit hergeholt, aber wenn man nur die Grundkonstruktion der Handlung überfliegt bekommt man schon fast eine Gänsehaut und der Adrenalinspiegel steigt.
Meine Empfehlung: Chips bereithalten, ein Gläschen Bier, zuvor vielleicht noch auf die Toilette gehen, ansehen und genießen.
Ganz kurz die Handlung: Der Terrorist Castor Troy erschießt auf einen Rummelplatz den kleinen Sohn von Sean Archer, einen Polizisten der auf der Suche nach Castor Troy ist. Sechs Jahre später will Castor Troy mit Hilfe seines psychopatischen Bruders Pollux eine Bombe mit biologischem Kampfstoff hochgehen lassen. Die Bombe wird zwar noch scharf gemacht aber kurz darauf werden Castor und Pollux von Sean erwischt. Castor wird dabei schwer verwundet und liegt im Koma. Durch eine Diskette in Pollux Koffer erfahren die Polizisten von der Bombe, doch leider nicht wann und wo sie hochgehen soll. Um das zu erfahren kommt ein Gesichtschirurg auf die Idee Sean Archer das Aussehen von Castor Troy zu verschaffen, damit dieser ins Gefängnis eindringen kann um von Pollux zu erfahre, wo die Bombe liebt. Der Plan wird in die Tat umgesetzt, das Gesicht von Sean wird abgenommen, in einer Flüssigkeit (vielleicht Formalin, sagen kann ich es nicht) konserviert und Sean begibt sich als Castor ins Gefängnis und tatsächlich erfährt er von Pollux gleich alles was er wissen will. Währenddessen wacht Castor aus dem Koma auf, erkennt, dass er kein Gesicht mehr hat. Seine Gangmitglieder entführen des Gesichtschirurgen und dieser verpasst ihm das Aussehen von Sean Archer.
Der falsche Sean legt sich ins Bett von Seans Ehefrau, wird beim FBI zum Helden, weil es ihm gelingt die Bombe rechtzeitig zu entschärfen (Kunststück, weiß er doch genau wo sie liegt) und macht jagt auf den richtigen Sean Archer, der mittlerweile aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und alles daransetzt seinem Feind den garaus zu machen. In einem furiosen Finale gelingt ihm das schließlich auch. Er tötet seinen Feind und bekommt dessen Gesicht und sogar einen neuen Sohn, denn die Mutter von Castor Troys Sohn ist bei einem Gefecht ums Leben gekommen und Sean Archer nimmt ihn in seiner Familie auf.
Um es noch einmal zu sagen: Selten, ich wiederhole selten, habe ich einen Film gesehen der eine extrem spannende Handlung, furiose Action mit einer subtilen, fast anrührigen Personenzeichnung vereint.

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