Wenn das Handy klingelt

Mein Handy klingelt zur Zeit eher selten. Auch Frau M. von Innovex ruft mich immer auf  meiner Privatnummer an. Als gestern so gegen halb 7 mein Handy sich meldete dachte ich zuerst, der Akku sei lehr, doch dann merkte ich doch, dass es sich um einen Anruf handelte. Die Teilnehmernummer war mir unbekannt, also setzte ich meine Verkäuferstimme auf und meldete mich.

Es war ein Regionalleiter der Firma S.-A. Ich glaube, ich habe darüber geschrieben, dass mir Frau M. hier eine Stelle angeboten hat. Ich habe das vorerst für mich behalten,  ich kann die Damen immer noch vor vollendete Tatsachen stellen und wenn es nichts wird dann für immer schweigen. Sie denken, da sie dieses Blog wohl das falsche Medium um meine Aktionen geheim zu halten? Sie irren! Meine Schwiegermutter weiß nicht einmal wie man Internet schreibt und meine Frau hat andere Sachen zu tun als sich um meine Blogeinträge zu kümmern. Aber zurück zu meinem Gespräch: Er wollte mich kennenlernen. Da ich zur Zeit nicht so mobil bin, wollte ich ihn gerne nach Kösching locken, doch er ging nicht darauf ein.  So verabredeten wir uns im Hotel Ambassador (das heißt jetzt NH-Hotel oder so). Dieses Hotel ist mir nur zu gut bekannt. Es war immer unser liebster Tagungsort und außerdem ein Umschlagplatz für unseren Muster- und Werbemitteltausch („Zwei neue Kartons Muster bekommen, ich lasse dir einen im Hotel Ambassador“). Ich kann mich daran erinnern, dass er Bus irgendwo zumindest in der Nähe hält. Hoffentlich!

Diese  Stelle wäre für mich mein absoluter Traumjob: Klinikaußendienst, ein Gebiet das überschaubar ist (geht etwa bis Augsburg). Ich hätte ein Auto und wäre endlich wieder mobil. Klinikaußendienst heißt mein Tag fängt später an und dauert dafür länger. Die Arbeit findet hauptsächlich am nachmittag statt, denn am vormittag hat keiner der Ärzte Zeit. Ich kenne das Geschäft, denn ich habe jahrelang die Klinikrefrentin bei ihrer Arbeit unterstützt.

Wie nun aber vorgehen um diese Stelle zu bekommen: Ich erinnere mich immer zu gerne an mein Vorstellungsgespräch als meine Zeit im Pharmaaußendienst begann. Ich las ein Buch von Alexander Christiani mit dem Titel „Weck den Sieger in Dir“, eines der besten Verkaufs- und Motivationsbücher das ich je gelesen haben. Auf dem Weg mit dem Zug nach München las ich das Kapitel über „Mind-Management“, das heißt, das man seine Gedanken so gut unter Kontrolle hält, das gar kein störender Gedanke mehr zugelassen wird. Als ich dann schließlich am Münchner Flughafen ankam war ich so positiv gestimmt, dass ich die Stelle bekam.

Ich will es einmal ganz klar Ausdrücken: Ich bin der beste Mann für diesen Posten, sie werden keinen besseren bekommen. Das werde ich meinem Gesprächspartner vermitteln, nicht mehr und auch nicht weniger.

Über meine Vorbereitungen werden ich noch mehr schreiben in den nächsten Tagen.

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