Wie ich zu meinem Auto gekommen bin

Irgendwo heißt es, man solle sich nicht aufs Suchen festlegen sondern auf das Finden. Das ist was Wahres dran, wie ich letzten Dienstag feststellen konnte.
Ich hatte am Dienstag so gegen 10 Uhr einen Zahnarzttermin. Im Internet fand ich einen gebrauchten Seat Ibiza für ca. 5000 Euro. Das ist mein Auto, dachte ich und machte mit dem Händler einen Termin aus. Um 9 Uhr, das müsste genügen. Gegen dreiviertel neun war ich da, wer nicht kam, war der Händler. Ich wartete bis halb zehn und dann fuhr ich zu meinem Termin. Dummerweise war der Termin sehr lang, so dass ich keine Zeit mehr hatte den Händler danach noch aufzusuchen, denn nachmittags wollte ich mich um meine Kinder kümmern.
Also fuhr ich nach Hause, vielleicht begegnet mir unterwegs noch ein Auto. Ungelogen, das waren meine Gedanken.
In Lenting sah ich auf einem Parkplatz, auf dem einige zu verkaufende Autos standen einen roten Polo stehen und ich hielt spontan an. Das Auto stand da wie neu, war aber schon zwölf Jahre alt und hatte 76 000 km. Zu Hause rief ich den Händler an und machte einen Termin aus. Es fuhr sich auch wie neu. 3000 Euro wollte er haben dafür. Ein guter Preis, wie ich finde.
Ach ja, nebenbei: Der Polo 6N sieht ein wenig wie ein früher Golf aus, den ich von 83 bis 90 fuhr und es erinnert mich immer ein wenig an das Liebesleben, das gelegengtlich darin statt fand. Halt, halt! Etwas knutschen und fummeln, mehr war im Wagen nicht dring, aber die Erinnerung ist trotzdem schön.

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