Wie gehe ich mit Ängsten um

Die Ausgangssituation war der Wandertag am gestrigen Dienstag. Zuerst muss ich wohl sagen, dass ich immer wieder unter starken Schwindelanfällen neige, die mich manchmal für eine oder zwei Stunden mehr oder weniger außer Gefecht setzen.
So auch gestern: Ich klappte auf dem Wandertag vollständig zusammen, so dass ich von einer Kollegin ins Krankenhaus gefahren werden musste.
Dies kurz was geschehen ist. Mit diesen Anfällen lebe ich schon 35 Jahre lang.
Mittlerweile sehe ich die Sache so, dass das Problem weniger die Anfälle sind sondern mehr die Angst davor.
Die Frage, die ich mir jetzt und immer wieder stelle ist: Was mache ich, dass sie nicht mehr auftreten. Ich habe die Lösung schon in meiner Hand, doch die Durchführung ist denkbar einfach. Angst hat man nur von Dingen, von denen man glaubt, dass sie einen gefährden. Genau das denke ich. Ich habe Angst, wegen dieser Anfälle meine Arbeit zu verlieren und diese Angst hatte ich schon, bevor ich im September meinen Dienst antrat. Es muss mir nur gelingen, diese Anfälle als einen Teil meines Lebens anzusehen und zu akzeptieren. So lange ich immer wieder versuche diesen Anfällen aus dem Weg zu gehen, desto häufiger werde sie auftreten. Hört sich vielleicht einfach an, ist aber sehr schwer. Alles was ich mache um diesen Anfällen zu entgehen löst eher einen Anfall aus.

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