Mutter im Krankenhaus

Ein sehr schlichter Titel für meinen Post, doch beschäftigt mich diese Tatsache schon einige Tage.

Am Mittwoch oder Donnerstag rief mich meine Mutter an und erzählte mir, sie sei beim Arzt gewesen. Ihre Haut sei gelblich verfärbt gewesen und sie habe stark an Gewicht verloren. Mehr als alles andere erschreckte mich diese letzte Aussage. Es erinnerte mich stark an den Tod eines Onkels von mir, der an einer Bauspeicheldrüsenentündung starb. Er Arzt habe das Blut untersuchen lassen und, da die Leberwerte stark erhöht waren eine Überweisung ins Krankenhaus angeordnet. Was meine Mutter nicht weiß und nur ihr Schwiegersohn – mein Schwager – Hans erfahren hat (da meine Mutter den Arzt in seinem Fall von der Schweigepflicht entbunden hat) ist, dass ein Tumormarker, der CEA-Wert, erhöht ist. Ich habe gegoogelt und stellte fest, dass dieser Wert (9,3 glaube ich) zwar schon erhöht ist, aber nun auch nicht so stark, dass man gleich auf Krebs schließen muss. Allerdings beruhigten mich die Alternativen (z. B. Pankreatitis) auch nicht gerade besonders.

Vor ca. 2 Stunden rief mich Hans an und teilte mir mit, dass er meine Mutter ins Straubinger Krankenhaus gefahren  habe. Dort nahmen Sie Ihr Blut ab. Morgen steht eine Magenspiegelung auf dem Programm.

Ich habe gerade einen Teil des Textes gelöscht. Ich will diesen Text so nicht stehen lassen und auch keine Paraphrase versuchen.

Ich merke, dass ich Angst habe um meine Mutter. Ich kann nur hoffen, dass es sich wirklich nur um Gallensteine oder um ein Zwölffingerdarmgeschwür handelt.

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