Ein unruhige Nacht

Eine unruhige Nacht liegt hinter mir. Ich kann mich nicht erinnern, irgendetwas bestimmtes Geträumt zu haben, außer, dass ich immer an meine Mutter dachte. Jetzt, wo immer mehr meines Lebens Stück für Stück wegbricht beginne ich wieder zu schreiben, weil ich merke, dass mir das Aufschreiben meiner Gedanken und Gefühle hilft.

Immer wieder denke ich mir, vielleicht erweist sich der Befund letztendlich doch als harmloser, vielleicht ist es nur eine Zyste. Ich weiß nicht, ob man den Unterschied im Ultraschall erkennen kann. Meine Mutter hatte 11 Geschwister, eine Schwester starb schon vor fast 30 Jahren an einem Herzinfarkt. Warum musste es meine Mutter sein.

Gerade denke ich mir, ich könne wenigstens versuchen ihr hier zwischen diesen Zeilen ein Denkmal zu setzen. Sie erzählte mir oft Geschichten von ihrer Zeit, als sie in unterschiedlichen bäuerlichen Betrieben arbeitete.

Ich mache jetzt Frühstück und versuche weiter an meiner Semesterarbeit zu schreiben, um 11:45 habe ich noch einen Termin zur Nachhilfe und heute Nachmittag noch ein Telefongespräch.

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