Aufkeimende Hoffnung

Ich habe noch nicht erwähnt, dass ich zur Zeit wieder im P.-Institut in Ingolstadt arbeite, da ich heute und morgen nicht nach München fahren muss. Ich möchte aber trotzdem an einer Arbeitsstelle arbeiten, da ich sonst Probleme mit der Spesenabrechnung bekomme.

Doch das nur nebenbei.

Ich holte mir eben einen Döner und stellte mir vor, dass vielleicht der Krebs meiner Mutter doch nicht so schlimm sei. Man könne ja mit Chemo die Ausbreitung der Krebszellen unterbinden. Vielleicht klappt das so, dass der Krebs nicht weiterwächst.

Eine unsinnige und trügerische Hoffnung. Trotzdem besserte sie meine Stimmung. Ich will und kann die Hoffnung noch nicht aufgeben. Wir hatten uns nie sehr viel zu sagen in den letzten Jahren, das ist wahr, doch meine Mutter gab mir, indem sie eigentlich wenig tat, die Kraft meinen eigenen Weg zu gehen. Sie ist sich dessen nicht bewusst, doch sollte ich es ihr sagen. Ich weiß ja nicht, wieviel Zeit mir noch bleibt.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s