Beim Notar

Susanne und ich waren heute beim Notar um unsere
Scheidungsvereinbahrung fest zu machen. Die Bedingungen sind ganz einfach: Ich bekomme 10000 Euro von ihr und dafür gehört das Haus und unser gemeinsames Vermögen ihr.
Es schmerzt mich etwas diese Trennung von Susanne. Ich hätte lieber eine Familie und meine Kinder jeden Tag gesehen und eine schöne Zeit mit ihr verbracht.
Notare sind es gewöhnt Texte vorzulesen so las auch der Notar den Text mit einer Geschwindigkeit, bei der wir fast nicht mitkommen konnten. Immer wieder unterbrach er den Lesefluss um ein paar kurze Erklärungen einzustreuen.
Ich merkte, wie ich leicht zittrig wurde, es war aber nicht so schlimm und ich konnte ohne Probleme das Zimmer auch wieder verlassen. Susanne ging noch zur Schule und ich ging mit. Wir redeten noch ein wenig: Über die Lehrerin von Adrian, Frau H., mit der Susanne und Adrian gar nicht so sehr zurechtkommen. Über mich redeten wir nur sehr wenig. Zwischen uns gab es nichts mehr zu reden. Leider!
Bei mir macht sich wieder mein Gefühl breit, das alles zerbricht: Meine Arbeit, meine Beziehung und jetzt auch noch meine Mutter. Nun, es hilft nichts. Ich werde dem Beispiel meiner Mutter folgen und versuchen positiv zu denken.
Auf, schauen wir nach vorne und in die Zukunft, die glanzvoll vor mir liegt.

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