Heinzelmännchen im Haus

Als ich am Sonntag nach Hause kam, war die Küche und das Badezimmer tipptopp aufgeräumt. Ich fragte mich, wer hier wohl am Werk gewesen sein könnte. Entweder war es Andi, mein neuer Mitbewohner. Das konnte gut sein, den er hat einen kleinen Sauberkeitsfimmel, was ganz gut ist, denn wenn ich im Stress bin (und wann bin ich das nicht) vergesse ich gerne das Aufräumen. Es kann natürlich sein, dass es Frau M., meine Zimmerwirtin (welches Wort, es erinnert mich an Dostojewski „eine Begegnung mit seiner Zimmerwirtin war er glücklich entgangen“, kennst du  den Roman?) geputzt hat, das macht sie manchmal. Wie auch immer, ich hatte ein furchtbar schlechtes Gewissen, weil ich die Küche und das Bad wohl nicht ordentlich aufgeräumt hatte. Irgendwann hat mich Frau M. schon einmal darauf angesprochen. Das war mir damals schon sehr unangenehm.

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