Warten auf den Anruf

Samstag morgens, so wie jetzt, warte ich immer auf den Anruf von meinem Sohn. Irgendwann kommt der Anruf „Papa,kannst du mich abholen?“ In der Regel mache ich mich dann auf den Weg um meinen Sohn abzuholen. Seit der Trennung von Susanne kommen meine Kinder in der Regel am Wochenende zu mir. Ich habe ja schon über meine Panikattacken geschrieben und bei solchen Situationen kommen wieder die Unruhe, schleicht sich langsam nach oben und beherrscht schließlich meinen ganzen Körper. Meine Strategie, auch darüber schrieb ich schon, ist es zulassen. Ich war vor einem Jahr auf Kur und dort wurde mir diese Strategie, sie nannten es „Akzeptanz und Commitmenttherapie – ein passender Titel, beigebracht. Ich kaufte mir sogar ein Buch darüber, das ich aber bisher noch nicht sehr oft angesehen habe. Eigentlich  ist der Weg ganz einfach und Dr. K aus W. sagte mir das schon vor 8 Jahren: „Lerne diese Anfälle zu akzeptieren, dann sind sie zu Ende!“ Genauso muss ich vorgehen. Manchmal schaffe ich es, dann wieder weniger. Nur hier gibt es keine Hintertür. Ich kann mir nicht denkern: „Ich akzeptiere die Anfälle, hoffentlich kommen sie dann nicht wieder!“ Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Der Versuch, mich selber auszutricksen funktioniert nicht.

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