Meine Schlafstörungen

Auch ich leider gelegentlich unter Schlafstörungen. Also gut, der Ausdruck leiden ist nicht so ganz richtig. Wenn ich nicht schlafen kann, dann bleibe ich eben wach, basta! Du kennst ja meine Devise: Was ich nicht ändern kann, das versuche ich zu akzeptieren.

Meine Schlafstörungen hängen immer mit einem Panikanfall zusammen. So auch gestern. In meinen letzten Posts hast du eine kleine Zusammenfassung bekommen, was gestern los war: Eine Gruppe von halbwüchsigen Mädchen, die sich bei McDonalds über mich Grufti lustig machen, meine Frau, die 8000 Euro an ihren Anwalt bezahlen soll, meine Grafikkarte, die plötzlich den Geist aufgab, und eine Telefonkonferenz (davon habe ich noch nicht berichtet) mit meiner Arbeitsgruppe in meinem Internetpraktikum.

Während meines Telefonats mit der Comuterhotline merkte ich schon, dass es mir nicht so gut ging. Wenn ich irgendeinen Termin habe, dann fällt es mir sehr schwer, diesen Abzusagen, obwohl ich gestern große Lust dazu hatte. Ich stellte also mein Laptop auf (mein Desktopcomputer ging ja nicht), schaltete Skype ein und wartete auf die Konferenz. Diese dauerte etwa 1 Stunde (um was es geht werde ich vielleicht später noch berichten). Mir ging es immer schlechter und am Schluss war ich kaum noch fähig mich richtig zu artikulieren. Ich will hier meine Symptome nicht genauer aufzählen, ich habe eine Seite darüber geschrieben). Nach der Konferenz versuchte ich zum Bett zu kommen. Es sind nur zwei Meter, doch das war schwierig genug, in meinem Zustand. Dann rief Susanne an und erzählte mir die ganze Geschichte mit ihrem Anwalt und wollte von mir meine Meinung hören. Ich habe so ein großes Pflichtbewusstsein dass ich es nicht fertig brachte ihr zu sagen, sie solle mich für diesen Abend in Ruhe lassen. Nun gut, nach dem Telefongespräch blieb ich auf dem Bett liegen.Mir war schwindlig, mir war schlecht und irgendwann schlief ich ein. Ich erwachte erst, als das Telefon klingelte. Ich erhob mich und ging an den Apparat. Mittlerweile ging es mir wieder gut. Es war Susanne, die sich bei mir entschuldigte, dass sie so spät noch anruft (ich hatte in der Tag keine Ahnung, wie spät es war). Sie erzählte mir die Geschichte mit dem Anwalt noch einmal, ohne dass sich zwischen 19 Uhr und Mitternacht (so spät war es nämlich) eine entscheidende Änderung ergeben hätte.

Nach dem Telefongespräch war mir klar, dass jetzt an Schlaf nicht mehr zu denken war. Das ist bei mir so, wenn ich schlafe und werde geweckt, auch wenn es schon nach einer halben Stunde ist, dann kann ich danach Stundenlang nicht mehr einschlafen. So auch jetzt. Gegen halb fünf schlummerte ich endlich hinüber, doch der Wecker läutete schon eine Stunde später. Trotzdem habe ich den Tag ganz gut überstanden und jetzt ist es bald elf Uhr und ich bin immer noch verhältnismäßig munter.

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