An der Bar mit Tschanni

Immer wieder tauchen Erinnerungsfetzen meines Lebens auf, kleine Augenblicke, von mir schon fast vergessen. Auslöser sind manchmal Lieder, auch bestimmte Wörter, die teilnahmslos, wie unbedeutend in einem Gespräch fallen. Ich will dich an meinen Erinnerungen, die Teil meines Lebens sind, teilhaben lassen, wenn du Lust hast, meine Gedanken zu lesen. 

Ich dachte eben an Tschanni, an das Tanzlokal Penker, in dem ich für einen längeren Zeitraum  oft war (bis es vom Tanzlokal Tiffany in Straubing abgelöst wurde). Eines Tages, ich glaube, ich war noch in S. in Mitterfels beschäftigt, traf ich Tschanni und er gab mir einen Whiskey Cola aus. Ich kann mich jetzt nicht mehr genau erinnern, über was wir eigentlich redeten. Vermutlich irgendetwas belangloses, aber ich war nie ein großer Redner und verstand es noch weniger, Menschen mit dem Klang meiner Stimme mitzureißen oder zu einem bestimmten Handeln zu bewegen. 

Ich erinnere mich, dass mich das freute, deshalb ist es mir auch noch so gut in Erinnerung geblieben. Mit meinem Chef, meinem zweiten übrigens, habe ich mich sehr gut verstanden. Ich glaube, ich schrieb schon, dass er durch Selbstmord endete. Irgendwie tragisch und er hätte ein längeres, glücklicheres Leben verdient.

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