Es pressiert ganz langsam

Es gibt viele Möglichkeiten, die Erinnerung an einem Menschen, der mich einen kurzen Zeitraum meines Lebens begleitet hat, aufrecht zu erhalten. Eine davon ist, einen Ausdruck, den er immer verwendete, mit in seinen eigenen Wortschaft mit aufzunehmen. So ist es mir mit einen Ausdruck geschehen, der Tschanni, der Chef von der Bäckerei S. in Mitterfels, immer verwendete. Wenn er ausdrücken wollte, dass er zwar eine Arbeit erledigt haben wollte, es aber nicht sofort sein musste, sagte er oft: ‚“Es pressiert ganz langsam“. Diesen Ausdruck verwende ich auch öfters und denke dabei an meinen Chef, der leider jetzt auch schon über 10 Jahre Tod ist. Wer es noch nicht weiß, er hat sich aus Liebeskummer umgebracht. So etwas kann einem auch im Alter passieren, er war damals auch schon über 60 Jahre alt. 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s