Wie geht es weiter im Januar

Mein Geld schwindet zusehends dahin. Bei einem Verdienst von 1366 Euro im Monat und bei Ausgaben von 2000 Euro, die ich so im Durchschnitt im Monat habe ( Unterhalt für meine Kinder, ein kleiner Kredit, den ich noch abzahlen muss, Fahrtkosten nach München und für die U-Bahn) braucht es kein mathematisches Genie um zu erkennen, dass irgendwann meine Reserven erschöpft sein müssen. Spätestens im Februar rutscht mein Konto ins Minus. Eine zeit lang war ich geneigt, einfach mein Konto zu überziehen bis zum März, ungefähr zu diesem Zeitpunkt bekomme ich 5000 Euro von meiner Mutter, die sie mir vermacht hat. Aber was hilft es denn. Spätestens im Herbst bin ich wieder ohne Geld. Ganz ehrlich, ich habe es satt von der Hand in den Mund zu leben. Ich wohne zurzeit in einer kleinen Einzimmerwohnung. Wenn man es genau nimmt, ist es eigentlich eine WG, denn ich teile mir mit meinem Mitbewohner die Toilette und die Küche. Ich könnte das Geld von meiner Mutter benützen um umzuziehen. Dabei stellt sich wieder die Frage, wohin, nach München, nach Ingolstadt. Das ist ein Thema für einen anderen Post, den ich irgendwann bestimmt noch einmal schreiben werde.

Ich bin aber jetzt vom Thema abgekommen, denn ich wollte schreiben, wie es im Januar weitergeht. Fakt ist: Wenn ich einigermaßen gut leben will, dann muss ich noch zusätzlich 1000 Euro verdienen. Ich werde es wohl mit schreiben versuchen. Ich bin bei Textbroker angemeldet und habe dort auch schon einige Texte geschrieben. Es gibt dort eigentlich immer gute Aufträge, doch der Verdienst ist leider sehr wenig. Angenommen, ich würde täglich 5 Stunden schreiben (von 9 Uhr bis 2 Uhr in der Nacht, ich komme mir vor wie Kafka), dann könnte ich 900 bis 1000 Euro verdienen. Nebenbei läuft noch mein Studium, was ich auf gar keinen Fall aufgeben möchte, denn es steckt schon zu viel Geld und Arbeit in diesem Projekt.

Nun, es reicht. Ich habe genug trübsinnige Gedanken für einen Freitag Abend gehabt. Es lag wohl daran, weil ich eben den Kontoauszug gecheckt habe und ein wenig gerechnet habe.

Und wie sieht meine Zukunft bei S. aus? Ich weiß es nicht, oft denke ich mir, bis ich hier so viel verdiene, dass ich gut davon leben kann, habe ich die Rente. So lange kann ich nicht warten.

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Ein Gedanke zu „Wie geht es weiter im Januar“

  1. Ich lese ja schön lange bei dir, immer still und heimlich 😉 Guck mal bei meinem Vermieter(http://www.bvk-immobilien.de/portal/page/portal/bvkimmo/index.html), falls du eine Wohnung in München (z.B. in der Appenzeller Str. oder Bellinzonastr) suchst, da findest noch günstige 1 Zimmer-Wohnungen. Dann sparst du die Zugfahrkarte und hast nur noch die U-Bahnkarte. Auch da fühl ich gerade mit. Ich bin arbeitslos seit November, und meine Ersparnisse reichen vielleicht bis Mai.

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