Im Bücherschnäppchenwahn

Am Campus der Regensburger Uni gibt es zwei Buchhandlungen. Die Naturwissenschaftler gehen zum Lehmann und holen sich den Stryer Biochemie oder den Nultsch-Grahle, Botanisches Praktikum und die Geisteswissenchaftler holen sich ein Lehrbuch „Entwicklungspsychologie“ beim Pustet. Als ich Biologie studierte, war eigentlich Lehmann für mich zuständig und trotzdem war ich sehr oft beim Bücher Pustet. Vor der Tür stand immer ein Wühltisch mit heruntergesetzten Taschenbüchern und ich stand täglich davor und suchte nach neuen Büchern und wurde auch fündig. Ich holte mir die Werke von Charles Dickens, von Dostojewskij und von Flaubert. Viele habe ich nicht gelesen, denn ich hatte nicht so viel Zeit. Bleak House von Dickens las ich zum Beispiel im Bus, der mich täglich von der Lessingstraße zur Uni brachte. Immerhin eine Fahrt von ungefähr 20 Minuten. Wenn ich damals schon meinen Kindle gehabt hätte, wäre es mir leichter gefallen, denn die Bücher waren schon ein wenig sperrig.

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