Etwas schreibfaul

Na ja, es stimmt eigentlich nicht, dass ich schreibfaul bin, ganz im Gegenteil. Ich habe im lezten Monat über 700 Euro mit Texten für Textbroker und Content.de verdient. Darüber hinaus habe ich noch einen Kunden gefunden, der von mir auch regelmäßig Texte ordert.

Letzten Mittwoch hatte ich meinen eBay Kurs und mir war schlecht. Nicht ein bissschen, sondern sehr schlimm. Zwei Kursteilnehmerinnen fuhren mich nach Hausse. Mein Problem ist, dass der Kurs jetzt um eine Woche verschoben wurde und ich entweder noch einen Bürotag nehmen muss oder von der Arbeit zu meinem Kurs fahre.

Gestern, am Samstag, arbeitete ich an meiner Seminararbeit. Ein Evaluationskonzept zu meinem Ebaykurs, denn ich als Virtuelle Lernumgebung anbiete. Dabei ging plötzlich mein Rechner nicht mehr, so dass ich mein System neu aufsetzen musste

So, dass ich im Augenblick so meine Situation. Ach, eines noch: Mein Nachtschlaf liegt zurzeit zwischen 3 und 4 Stunden.

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Wie geht es weiter im Januar

Mein Geld schwindet zusehends dahin. Bei einem Verdienst von 1366 Euro im Monat und bei Ausgaben von 2000 Euro, die ich so im Durchschnitt im Monat habe ( Unterhalt für meine Kinder, ein kleiner Kredit, den ich noch abzahlen muss, Fahrtkosten nach München und für die U-Bahn) braucht es kein mathematisches Genie um zu erkennen, dass irgendwann meine Reserven erschöpft sein müssen. Spätestens im Februar rutscht mein Konto ins Minus. Eine zeit lang war ich geneigt, einfach mein Konto zu überziehen bis zum März, ungefähr zu diesem Zeitpunkt bekomme ich 5000 Euro von meiner Mutter, die sie mir vermacht hat. Aber was hilft es denn. Spätestens im Herbst bin ich wieder ohne Geld. Ganz ehrlich, ich habe es satt von der Hand in den Mund zu leben. Ich wohne zurzeit in einer kleinen Einzimmerwohnung. Wenn man es genau nimmt, ist es eigentlich eine WG, denn ich teile mir mit meinem Mitbewohner die Toilette und die Küche. Ich könnte das Geld von meiner Mutter benützen um umzuziehen. Dabei stellt sich wieder die Frage, wohin, nach München, nach Ingolstadt. Das ist ein Thema für einen anderen Post, den ich irgendwann bestimmt noch einmal schreiben werde.

Ich bin aber jetzt vom Thema abgekommen, denn ich wollte schreiben, wie es im Januar weitergeht. Fakt ist: Wenn ich einigermaßen gut leben will, dann muss ich noch zusätzlich 1000 Euro verdienen. Ich werde es wohl mit schreiben versuchen. Ich bin bei Textbroker angemeldet und habe dort auch schon einige Texte geschrieben. Es gibt dort eigentlich immer gute Aufträge, doch der Verdienst ist leider sehr wenig. Angenommen, ich würde täglich 5 Stunden schreiben (von 9 Uhr bis 2 Uhr in der Nacht, ich komme mir vor wie Kafka), dann könnte ich 900 bis 1000 Euro verdienen. Nebenbei läuft noch mein Studium, was ich auf gar keinen Fall aufgeben möchte, denn es steckt schon zu viel Geld und Arbeit in diesem Projekt.

Nun, es reicht. Ich habe genug trübsinnige Gedanken für einen Freitag Abend gehabt. Es lag wohl daran, weil ich eben den Kontoauszug gecheckt habe und ein wenig gerechnet habe.

Und wie sieht meine Zukunft bei S. aus? Ich weiß es nicht, oft denke ich mir, bis ich hier so viel verdiene, dass ich gut davon leben kann, habe ich die Rente. So lange kann ich nicht warten.

Schreiben, einfach schreiben

Heute saß ich alleine im Büro und schrieb. Zunächst Blogkommentare, zwischendurch mal kurz Heizölnews für ein eigenes Projekt und für einen Heizölhändler aus München  und dann schrieb ich weiter Blogkommentare und danach kurze Texte für Webkataloge. Fast bin ich geneigt zu sagen, dass ich mich am wohlsten fühle, wenn kein Mensch bei mir ist und ich nicht abgelenkt werde. Als ich anfing ein wenig auf anderen Seiten zu surfen war meine Konzentration weg und es ging mir sofort schlechter.

Ich will diesen Eindruck zunächst gar nicht weiter kommentieren sondern ihn einfach so stehen lassen.

Wo ist mein Stevia Blog

Als ich mein Praktikum bei der Firma S. in München begann war eine meiner Aufgaben, eigenständig einen Blog zu erstellen. Das Thema war Stevia. Mir war dieser neue Süßstoff zum ersten Mal auf der Kur begegnet. Dort war ich in einer Diätgruppe und es gab immer Tee und natürlich Süßstoff. Unter anderem wurde uns auch Stevia angeboten, obwohl er zur damaligen Zeitpunkt noch nicht zugelassen war.

Nun, mein Steviaprojekt hat sich im laufe der Zeit durchaus gut gemacht. Bis heute Mittag war der Blog mit der Suchanfrage auf der dritten Seiten. Das ist jetzt natürlich nicht berauschend, aber immerhin hat Stevia 165 000 Suchanfragen im Monat. Als ich heute Mittag nach meinem Blog sah, war er verschwunden. Als ich eben die Seiten zusammen mit Karen durchsah kam eben Raphael ins Büro. Ich erzählte es ihm.

„Ja,. das ist das Pony Update. Von ihm seien auch ein paar Seiten verschwunden. Das erholt sich schon wieder!“ Raphael meint, dass wir vielleicht zu stark Linkbuilding mit Artikelverzeichnisse betrieben hätten. Wenn ich den Artikeln, die ich in der folgenden Stunde quer gelesen habe, glauben darf, dann bringen Links aus Blogs heraus am meisten. Und natürlich Content, hochwertiger Content. So ganz glaube ich versteht Raphael das auch nicht, denn dieser Blog ist redaktionell geführt und hat regelmäßig guten Inhalt. Im Augenblick schreiben wir sogar täglich einen Beitrag, was manchmal nicht so einfach ist, denn immer fällt uns auch zu Stevia nichts mehr ein.

Markus, unser „technischer“ Chef meinte gestern, dass er heute von Peter (unserem Freelancer, der bei uns unter anderem für die Programmierung zuständig ist) mehrere Blogs aufsetzen lassen will. Vielleicht hängt das damit irgendwie zusammen, denn es würde Sinn machen, wenn wir unterschiedliche Blogs hätten und von diesen zu unseren eigenen Projekten verlinken könnten.

Ich habe Peter heute mehrmals gefragt, doch er bekam von Markus bislang noch keinen Auftrag, das zu tun.

Morgen keinen Bürotag

Gestern erzählte ich, dass mein Chef gar nicht begeistert davon war, dass ich morgen einen Bürotag nehmen wollte. Also habe ich den Termin beim Arzt auf den 5. Dezember verschoben, denn dort habe ich wieder meinen eBayKurs. Ich schrieb ihm eine Mail mit meinen Terminen und sagte ihm, dass ich in Zukunft Bürotage langfristig mit ihm absprechen werde.

Ich glaube, dass ist Markus wichtig, dass er genau weiß, was läuft. Ich habe kein Problem damit, denn wenn ich in der Redaktion sitze, dann weiß ich, dass ich um halb 6 Feierabend habe. Beim Bürotag wurde es regelmäßig sehr spät am Abend, bis ich endgültig ins Bett kam. Markus geht es in erster Linie auch darum, dass immer jemand da ist, der ans Telefon geht.

Morgen ist auch Karen da. Noch ein Grund mehr, in die Arbeit zu gehen. Ich finde sie ganz nett, als Freundin wäre sie nicht so ganz mein Typ.

Mein Bürotag

Seitdem ich bei der Firma S. arbeite habe ich einen Bürotag in der Woche. Anfangs waren es sogar zwei, so dass ich immer Dienstag und Mittwoch zu Hause war. Seit Juli ist es nur ein Tag und mir ist schon seit längerer Zeit klar, dass es wohl bald gar keinen Bürotag mehr geben wird. Letzte Woche sagte mir Markus, dass ich mich schön langsam daran gewöhnen muss, bald keinen solchen Tag mehr zu haben. Im Prinzip macht mir das nicht sehr viel aus, denn ich arbeite ohnehin lieber in München als zu Hause. Ich dachte aber, dass ich diese Woche noch einen nehmen könnte und sagte das meinem Chef.

„Jetzt haben wir letzte Woche erst davon geredet, dass du dich schön langsam vom Bürotag verabschieden musst und jetzt nimmst du schon wieder einen!“ So oder doch so ähnlich war seine Erwiderung. Nun muss man wissen, dass Markus sehr empfindlich reagiert, wenn er das Gefühl hat, dass seine Anweisungen nicht befolgt werden oder er sich übergangen fühlt.

Ich habe als erstes meinen Arzttermin abgesagt. Es geht ohnehin nur um ein Blutdruckmessgerät und das hat noch Zeit. Am Mittwoch wird mit Karen die genaue Zeiteinteilung besprochen und irgendwie habe ich das Gefühl, ich müsste da ohnehin anwesend sein. Mal sehen, ich werde auf jeden Fall mit Markus reden, was nun Sache ist.

Mein morgen

Hier ein kurzer Einblick in den Ablauf meines morgens. Wenn ich in die Arbeit fahre, dann ist im Prinzip mein Morgen immer gleich, so wie wohl bei allen Menschen

Um halb 6 meldet sich zunächst mein Lifetab und spielt die Ouvertüre aus Carmen. Kurze Zeit später klingelt dann das Handy und weckt mich vollständig auf. Ich begebe ich zunächst ins Bad, dusche mich und mache mich Reisefertig. Was ich noch brauche ist ein Frühstück und eine Pause. Die bereite ich am morgen vor. Danach schwinge ich mich ins Auto und fahre zum Ingolstädter Hauptbahnhof. Am Freitag fahre ich meistens nur bis zum Nordbahnhof, das hat einen ganz besonderen Grund über den ich vielleicht später einmal schreiben werde.

Ich komme fast immer zur gleichen Zeit an und warte auf den Zug, der um 7 Uhr 4 nach München fährt. Er hat in Ingolstadt ein paar Minuten Aufenthalt. Ich sitze mich in den Zug und mache Frühstück. Ein Brot, zwei Äpfeln. Danach startet der Zug und ich habe fast eine Stunde Zeit, um mir ein Hörbuch anzuhören, zu lesen oder auch Musik zu hören. Diese Zeit ist für mich wichtig und ich genieße sie.,