Brief an mich selber

Ich habe im Internet mehrere Identitäten. Ich schreibe ja gelegentlich Ratgebertexte zu sexuellen Themen und dazu benütze ich gerne ein Pseudonym und mit diesem gibt es auch ein Googlemailkonto. Natürlich bekam ich diese Mail auch an diese Adresse geschickt un dich schrieb ihm unter meinem Pseudonym zurück und versprach ihm, das Geld zu schicken, wenn er mir mitteilen würde, wie ich das machen sollt. Mal sehen, ob darauf eine Antwort kommt.

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Bei der Kriminalpolizei

Nach dem Anruf von Matthias A. entschied ich mich, zur Kriminalpolizei zu gehen und diesen Fall zur Anzeige zu bringen. Es wurde ein umfangreiches Protokoll durch einen freundlichen Beamten aufgenommen. Mir ging es in erster Linie darum, dass dieser Fall auch Aktenkundig wird, denn sollte doch jemand dadurch geschädigt werden, dann will ich wenigstens sagen können, dass ich den Fall zur Anzeige gebracht habe.

Nun, ich habe vorerst das meinige getan. Mal sehen, was sich daraus entwickelt. Halt, eine Mitteilung habe ich noch. Die kommt gleich.

 

Anruf von Matthias A.

Im Zug läutete mein Handy, es war Matthias A, mein letzter Chef bei Novartis. Auch her hat diese ominöse Mail bekommen und wollte wissen, ob ich Hilfe bräuchte. Ich erklärte ihn auf und so redeten wir kurz miteinander. Matthias spielte zu Beginn dieses Blogs eine gewisse Rolle, denn er war sicherlich nicht ganz unschuldig, dass ich meinen Job bei Novartis verlor. Ob er alledings wirklich aus eigenem Antrieb tätig wurde oder ebenfalls dazu getrieben wurde (von seinem Chef, von den Damen in unserem Team, von seinem Ehrgeiz) steht auf einem anderen Blatt. Er versprach, sich demnächst mit mir in Verbindung zu setzen, denn da ich ohnehin in München sei und er auch, könnten wir uns ja ein wenig zusammensetzen und quatschen.

Zum Schluss gab er mir noch den dringenden Rat, zur Polizei zu gehen und den Fall zu melden.

Schwindelanfall

Mich regte die Sache mit meinem Hackerangriff furchtbar auf. Vorerst nicht, weil ich keinen Zugriff mehr auf mein Konto hatte, sondern weil jemand meinen Namen, meine Telefonnummer, sprich meine ganzen Kontaktdaten benützte um andere Leute zu betrügen. Ich redete mit unserem Programmierer, Peter, doch er konnte mir auch nicht sagen, wie ich Google telefonisch erreichen konnte. Später erfuhr ich, dass Google ohnehin keinen telefonischen Support in einer solchen Angelegenheit anbietet. Man muss ein Formular ausfüllen und wenn der Bearbeiter denkt, es handelt sich um mein Konto, dann wird es wieder für mich freigeschaltet.

Nach ungefähr einer halben Stunde ging es mir immer schlechter und ich rief Matthias und Markus an und meldete mich für den Rest des Tages krank. Ich legte mich in die Küche und wartete darauf, dass es mir wieder besser gehe. So gegen halb sechs machte ich mich auf den Nachhauseweg, eher nicht und es ging mir immer noch nicht gut.

Hackerangriff

Solltest du meinen letzten Post gelesen haben, dann wirst du dich fragen, was das soll und ich liefere jetzt die Erklärung dafür: Heute mittag rief mich mein Chef an, ob diese Email, dass ich angeblich in Zypern wäre, von mir sei. Natürlich nicht, denn ich bin im kalten Deutschland und friere mir einen ab. Irgendjemand hat mein Googlemail Konto gehackt,so dass ich keinen Zugriff mehr darauf habe und diese Nachricht an meinen gesamten Emailaccaount geschickt. Da ich dieses Konto schon seit längerer Zeit habe, dürften das sehr viele sein. Unter anderem war auch die Emailadresse von diesem Blog verzeichnet, denn gelegentlich habe ich einfach per eMail gebloggt, allerdings schon lange nicht mehr. Momentan versuche ich gerade mein Konto wieder herstellen zu lassen, doch Google sieht da sehr genau hin und ich bin mir nicht sicher, ob mir das gelingt. Davon bald mehr.

Meine Musiksammlung – ab in die Cloud

Meine Musiksammlung beläuft sich im Augenblick auf fast 30000 Stücke, darunter sehr viele Hörbücher und Musik der unterschiedlichsten Musikgattungen. Vielleicht habe ich es schon erwähnt, ich bin ein kleiner Wissensjunkie und je mehr Bücher, Musikstücke und Videos ich habe, desto wohler fühle ich mich, auch wenn ich die Stücke nur selten anhöre.

Schon seit einiger Zeit bin ich auf der Suche nach einer Cloudlösung für meine Videos und meine Musik. Für meine Videos ist das Problem nicht so dringend, denn es handelt sich fast ausschließlich um Fernsehaufzeichnungen. Was mich wirklich schmerzen würde ist, wenn meine Musiksammlung durch einen Blitzeinschlag oder durch sonst irgendein Ereignis zerstört würde.

Als ich auf der Suche nach einer Lösung für meine Musiksammlung war, hörte ich von der Möglichkeit, diese in die Cloud von Google hochzuladen. Mittlerweile glaube ich, ist dieser Dienst auch ganz leicht in Deutschland zu erreichen. 20000 Stücke sind frei. Das reicht mir leider nicht, denn meine Sammlung ist ja größer.

Gleichzeitig las ich vom Amazon Cloud Player. Hier gibt es die Möglichkeit, 250 000 Stücke hochzuladen, also für meine Sammlung mehr als genug und vermutlich wird mir der Speicher auch die nächsten 10 Jahre reichen. Es gibt übrigens noch eine andere, sehr interessante Eigenschaft dieses Speichers. Amazon bietet sehr viele Stücke auch zum Download an. Wenn nun ein Stück hochgeladen wird, dass es auch bei Amazon als mp3 gibt, dann wird nicht das Stück von der Festplatte hochgeladen, sondern einfach das mp3-Stück von Amazon benutzt. Dies hat den Vorteil, dass die Qualität des Stückes verbessert wird.

Meine Sammlung stammt aus den unterschiedlichsten Quellen. Vor einiger Zeit gab es bei einem Musikdienst die Möglichkeit, Musik kostenlos anzuhören. Ich habe die Musik mit dem Programm Audacity mit geschnitten, in die einzelnen Stücke zerlegt und mp3-Tags angefügt. Natürlich ist die Qualität nicht gerade berauschend. Beim Hochladen ist es mir passiert, dass nicht diese „schlechten“ Dateien hochgeladen wurden, sondern sie von Amazon ersetzt wurde. Allerdings kann es sein, dass nicht die ganze CD ausgetauscht wird und so gibt es dann Alben mit einer gänzlich unterschiedlichen Qualität in der Musik.

Im Augenblick bin ich noch dabei, die Musik hochzuladen. Es dauert wohl auch noch eine Weile, denn wenn kein Gegenstück bei Amazon existiert, dann geht das nicht so schnell. Übrigens bietet Amazon keine Hörbücher zum Download an und so können diese auch nicht mit dem Amazonkataloig abgeglichen werden. Sie arbeiten stark mit Audible zusammen, doch da dieser Anbieter sich sehr stark an die Applegeräte orientert, kommt er für mich wieder nicht in Frage.

Ich habe keinen Fernseher

Manche  Dinge bekomme ich einfach nicht mit, weil ich keinen Fernseher habe. So gehen schon seit ein paar Jahren die neusten Realityshows einfach an mir vorbei und auch von Deutschland sucht den Superstar habe ich bislang noch nicht sehr viel mitbekommen.

Der Ersatz für den Fernseher ist für mich der Computer. In erster Linie sehe ich mir Filme an und die lade ich mir von der Seite „Onlinetvrecorder“ herunter. Diese Internetseite ist wie ein Videorekorder, das heißt, ich bestimmte die Filme, die ich sehen will und danach lade ich sie mir herunter. Dieses vorgehen ist vollkommen legal und auch nicht anders, als würde ich die Sendungen mit einem Videorekorder aufnehmen.

Eigentlich brauche ich nur einen Fernseher bei Sportübertragungen. Da mich aber nur wirklich wichtige Spiele interessieren, kommt das nicht so häufig vor. In einem solchen Fall gehe ich entweder zum Public Viewing oder rufe die Seite Zattoo auf. Allerdings kann ich hier nur in erster Linie öffentlich-rechtliche Sendungen empfangen. Sollte das nicht möglich sein, dann suche ich mir einen Liveticker oder ein gutes Radioprogramm, denn eine Fußballübertragung im Radio zu sehen ist meiner Meinung sogar spannender, als das Spiel im Fernseher zu verfolgen.

Irgendwann kaufe ich mir einen Großbildschirm, auf dem ich meine Filme ansehen kann und einen kleinen Laptop, auf dem ich arbeiten kann. Ich hasse es, mich berieseln zu lassen.