Wie wird man Pharmareferent

Diese Frage taucht immer wieder bei meinen Suchanfrage auf und so will ich diese Frage beantworten:

Wie wird man Pharmareferent

Wer im Pharmaaußendienst arbeiten möchten, hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten, dort unterzukommen:

  • Wer eine für den Pharmaaußendienst förderliche  Berufsausbildung oder ein Studium hat, der wird sofort genommen. Diese sind PTA (Pharmazeutisch Technische Assistentin), CTA, BTA. Oder man hat ein Studium in Biologie, Chemie, Pharmazie o ä. Es kann manchmal vorkommen, dass man sich eine Ausbildung oder ein Studium anrechnen lassen muss, so zum Beispiel die erste Lehramtsprüfung für das Lehramt an Gymnasien in Biologie und Chemie, das ist aber in der Regel kein größeres Problem. Übrigens will ich nicht behaupten, dass diese Liste vollständig ist.
  • Man macht eine Ausbildung. Da ich zur ersten Gruppe gehörte, weiß ich nicht genau, wie lange so eine Ausbildung dauert. Sollte jemand diese durchlaufen haben, dann gibt es ja die Kommentarfunktion. Als Voraussetzung für eine Ausbildung gilt in der Regel eine kaufmännische Ausbildung. Dann lernt man einiges über Pharmarecht, über unterschiedliche Arzneimittel und Arzneimittelgruppen und noch vieles mehr. Wenn Bedarf ist, dann zahlen viele Firmen auch diese Ausbildung.
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Ausflug nach Mannheim

Gestern, so vor 24 Stunden ein Anruf auf dem Handy. Ich verstand zuerst nicht, was die Dame von mir wollte, bis ich begriff, das es sich um eine Stelle handelte. Welche Firma? AMS. Ach ja, eine Zeitarbeitsfirma mit Sitz in Mannheim. Gut, ich werde mich also am Freitag im Zug nach Mannheim befinden und zum Vorstellungsgespräch fahren. Mittlerweile kann ich ganz locker sein, denn ich habe meine Karriere in der Pharmaindustrie (beinahe) schon aufgegeben.
Andererseits glaube ich nicht, dass mich die Firma nach Mannheim holt, wenn sie denken, ich habe keine Chance. Mal sehen, ich werde auf jeden Fall darüber berichten.

Absage von INNOVEX

Es gibt Brief, Mitteilungen da brauche ich selber erst ein paar Tage um das zu verdauen. Ein solcher Brief kam am Samstag. Wer sich bewirbt weiß wie wichtig plötzlich der Briefkasten wird (nicht am Montag, denn dan kommen keine solchen Briefe) oder das Emailpostfach. Am Samstag kamen gleich zwei Briefe. Einer von Marvecs, sie könnten mich leider nicht berücksichtigen und der andere von INNOVEX. Gut, Marvecs machte mir weniger aus aber die Firma INNOVEX teilte mir mit, dass sie leider meine Bewerbung nicht mehr berücksichtigen können. Und das nachdem mich S.-A. fast genommen hätte.

Dann war das Gefühl wieder da und es wird von Tag zu Tag stärker, das mein Leben einem Plan folgt und es in eine ganz bestimmte Richtung geht (die ich mir vielleicht vorstellen kann, die ich aber letztendlich nicht weiß).

Ich werde mich auf jeden Fall in der Hauptschule bewerben. Da habe ich gue Chancen genommen zu werden.

Höhen und Tiefen

Vor einer Woche bekam ich die Einladung nach Berlin. Danach folgte eine Zeit des Hochgefühls. Mittlerweile glaube ich nicht mehr recht daran, dass mich S.-A. wirklich nimmt. In solchen Sachen bin ich pessimist. Wenn ich auf ein Ziel zusteuere dann bin ich sehr oft durchaus optimistisch, dieses Ziel zu erreichen, wenn mein Werk getan ist und das Ergebnis noch nicht feststeht reagiere ich oft sehr pessimistisch. Das hat wohl hauptsächlich den Grund mich ein wenig zu schützen. Mir ist klar, wenn ich eine Absage bekomme bin ich für eine Zeit sehr geknickt. Das geht meist sehr schnell wieder vorbei und ich wende mich meinem Tagesgeschäft zu.

Gestern bekam ich noch einen Anruf von einer anderen Pharmafirma. Es war ein telefonisches Bewerbungsgespräch. Mein Interviéwpartner war mir auf anhieb unsympatisch und daraus wurde auch nichts. Heute hatte ich die Ablehnung in meinem e-Mail Postfach. Das zog mich wieder hinab, aber wie schon gesagt, nicht sehr.

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Zurück aus Berlin

Vor etwa einer halben Stunde bin ich nach einem langen Tag wieder aus Berlin angekommen. Ich startete gegen 7  Uhr von zu Hause, 5 Stunden Zugfahrt, in Berlin dann noch 3 Stunden aufenthalt. Ein kurzes Gespräch mit Innovex als Briefing, das mir allerdings nicht sehr viel Neues sagte.

Das Gespräch war von den Inhalten und von der Stimmung her fast identisch wie mein Gespräch vor eineinhalb Wochen. Ich fand es gut, doch wie auch beim letzten Mal kamen immer wieder Zweifel, ob ich  hier nicht so oder anders hätte antworten können.

Das Ergebnis werde ich erst nach Ostern erfahren. Auf jeden Fall werde ich mich weiter bewerben. Vierzehn Tage zu warten und zu hoffen kann ich mir nicht leisten.

Noch einmal vor 8 Jahren

Ich las eben, dass ich vor dem letzten Vorstellungsgespräch das Gespräch vor 8 Jahren mit Hans R. bei N. hervorholte. Nach diesem Gespräch wurde ich nach Nürnberg eingeladen so wie jetzt nach Berlin.

Das Gespräch fand im Janur 2001 statt und zwar auch an einem Freitag. Ich fuhr mit dem Zug hoch nach Nürnberg und musste einige Zeit warten, bis ich aufgerufen wurde. Es waren der Personalchef und der Chef der Schulungsabteilung meine Gesprächspartner. Ich kann mich jetzt nicht mehr so genau an die Einzelheiten erinnern. Es ging um meine Zahlen, welche Präparate ich schon besprochen hatte und auch um meinen Lebenslauf. Hier ist mir  ein Fauxpaux passiert, der mir fast die Stelle gekostet hätte. Ich wollte nicht zugeben, dass ich nicht verbeamtet wurde und trat auf, als sei ich verbeamtet. Während des Gesprächs kam mir die Idee ich könnte einen Fehler gemacht haben und stellte es richtig. Das war auch gut so, denn ich bekam von der Schule ein Zeugnis aus dem ganz einwandrei mein Status hervorging und ich hätte ab diesem Zeitpunkt keine ruhige Minute mehr gehabt.

Wie früher schon erwähnt: Bei einem solchen Gespräch immer ehrlich bleiben.

Was mich rettete war die Atmosphäre des Gesprächs. Ich war sehr gut drauf und das Gespräch war locker, fast humorvoll. Meine Art aufzutreten, meine Art mich zu geben gaben letztendlich den Ausschlag.

Sie als Leser meines Blogs

Sie als Leser meines Blogs wissen vielleicht schon, wie das Vorstellungsgespräch endete, wenn Sie hier vielleicht im August 2009 oder im September 2011 lesen. Ich als der, der dieses Leben lebt, der dieses Leben vor sich hat, der dieses Leben mit aller seiner Intensität, mit seiner ganzen Unzulänglichkeit und Unfertigkeit lebt, liebt und leidet weiß es noch nicht.

Manchmal kommt mir der Gedanke, dass ich vielleicht nur die Hauptfigur einer Geschichte bin, die ein anderer (nennen wir ihn Gott oder Schicksal oder Vorbestimmung) schreibt. Eine gute Freundin sagte mir einmal, dass ich es bin, der die Geschichte schreibt ohne es zu wissen. Vielleicht ist auch das richtig. Aber ich weiß das nicht und Sachen, die ich nicht weiß interessieren mich auch in aller Regel nicht sehr.

Vielleicht schreibe ich heute noch etwas. Ansonsten lesen wir uns übermorgen.

Morgen um 8 starte ich Richtung Berlin. So gegen 14 Uhr werde ich noch mit einer Dame von Innovex telefonieren und dann habe ich um 16 Uhr mein Gespräch. Ich werde erst nach Mitternach wieder zu Hause sein.