Eine neue Aufgabe

Pünktlich gegen 16 Uhr war also mein Personalgespräch, das sich wohltuend von meinen bisherigen Personalgesprächen unterschied. Raphael sagte mir, dass ich ein sehr guter Teamplayer sei und das er mich ab Anfang Juli gerne beschäftigen würde. Zuerst für ein Jahr mit einem Monatsgehalt von 2000 Euro Brutto. Ich sagte ihm, dass ich das Angebot annehmen werde, aber ich muss mir auf jeden Fall noch etwas Geld dazuverdienen, denn mit 1300 Euro netto komme ich nicht aus.

Das war aber nur ein Teil unseres Gesprächs.

Im zweiten Teil eröffnete er mir, dass er plane mich bei seinem neuen Projekt, das sich um Adwords dreht einzusetzen. M. wird zwar hier gerade eingearbeitet, doch scheint sie nicht den nötigen Biss zu haben. Er denkt, dass ich hier erfolgreicher sein werde. Außerdem besteht auch die Möglichkeit mich in diesem Bereich ausbilden zu lassen und die Kosten von der Rentenversicherung üernehmen zu lassen. Das sind für mich Persepektiven, daran habe ich bis heute nachmittag gar nicht gedacht.

Als ich später uinterwegs zur Bahn war, kam mir der Gedanke, ob es nicht möglich sei, dass ich noch bis November von der Rentenversicherung bezahlt werde und mir die Ausbildung bezahlt wird. Es ist nicht möglich, dass ich bei Raphael das Praktikum bis November ausdehne, es ist aber möglich, dass sich noch eine zusätzliche Schulung anschließt.

Das hört sich auf jeden Fall sehr interessant an.,

Personalgespräch

Eben fand ich eine Miteilung in meinem Outlook Postfach, dass heute ein Personalgespräch mit Raphael stattfinden würde. Ich kenne den Termin, es geht darum, wie eine Weiterbeschäftigung bei der Firma S. aussehen könnte.

Was mich stört – doch dafür kann natürlich  Raphael nichts – ist der Terminus Personalgespräch. Früher habe ich schon ein paar Mal darüber geschrieben. Ich hatte bei der Firma Novartis mehrere Personalgespräche, die letztendlich zu meiner Entlassung führten. Natürlich liegt hier der Fall anders, trotzdem regt es mich auf.

Doch noch kurz, um was geht es eigentlich: Nun, es sieht so aus, als würde ich übernommen und mittlerweile habe ich mich entschlossen, auf jeden Fall hier zu bleiben, selbst wenn die Bezahlung anfangs nicht ausreichend sein sollte. Dann muss ich mir eben etwas dazuverdienen. Es ist ja nicht gesagt, dass ich für immer hier bleiben muss. Über Einzelheiten werde ich heute abend berichten, nachdem dieses Gespräch zu Ende ist.

Meine Strategie besteht darin, ihm einfach mitzuteilen, wie viel ich jetzt von der Rentenversicherung bekomme und dass das eigentlich meine Schmerzgrenze ist, wenn er das nicht bezahlen kann, brauche ich noch einen Nebenjob. Auf gar keinen Fall will ich damit anfangen das Geld für meine Kinder nicht zu bezahlen.

1800 Euro monatlich

Montags und dienstags bin ich immer im Institut in Ingolstadt. Herr F. ist mit Herrn M. in Kontakt um mit ihm eventuell Konditionen auszuhandeln, wie es nach meinem Praktikum bei ihm weiter geht. Irgendwie ist wohl auch das Gespräch auf meinen Lohn  gekommen und er meinte, dass er 1800 Euro ungefähr bezahlen würde, oder er sagte, ob das Okay sei. Natürlich ist das erst einmal nicht O. K. Von diesem Betrag bleibt mir ungefähr 1250 Euro übrig. Davon kann ich weder das Geld für meine Kinder bezahlen, noch die Miete noch meine sonstigen Zahlungen. Auf der anderen Seite ist das die Chance für mich in einem neuen Bereich Fuß zu fassen. Die Frage für mich ist nur, wie ich es finanzieren kann.

In meinem Internetpraktikum habe ich die Möglichkeit später auf 400 Euro Basis einzusteigen. Nun, da wären wir schon bei 1700 Euro. Wenn ich jetzt meine Internettätigkeiten noch weiter ausdehne und auch meine Dozententätigkeit bei der VHS, dann kann ich durchaus davon leben. Die Rechnung sieht also dann so aus:

1250€ Festgehalt

400€ Minijob

300€ Selbstständigkeit/Freiberufler

Dann komme ich auf einen Betrag, mit dem ich durchaus zurechtkomme. Na, mal sehen, wie sich das Ganze noch entwickelt.

Unser Traineeprodukt

In meinem Onlinepraktikum ist es unsere Aufgabe ein Produkt (E-Book, Videokurs) zu erstellen. Unser Chef stellt uns dazu seine Liste zur Verfüung. Über diese können wir dann das Produkt promoten. Wir haben uns für das Thema „Facebook Timeline“ entschieden. Wir arbeiten zur Zeit an dem Buch, an Texten, an Videos, an der Verkaufsseite. Ich aktuell an einer Schablone, mit der man die Seite und das Coverfoto sehr kreativ gestalten kann. Der Verkaufsstart ist nächste Woche. Am Dienstag geht das erste Mail raus.

Gespräch mit Stefan

Heute Vormittag hatte ich ein Gespräch mit Stefan via Skype über meine arbeit der letzten Woche. Nun, es verlief nicht gerade sehr positiv, denn ich bin von einer vollkommen falschen Voraussetzung ausgegangen und jetzt ist mir natürlich auch klar, wieso.

Ich dachte, es ginge darum, einen Text zu schreiben und dieser Gedanke lag für mich nahe, denn ich habe in den letzten Tagen nichts getan außer mich mit dem Schreiben von Texten auseinanderzusetzen,. Doch darum ging es Stefan gar nicht, denn dieser Kurs, an dem wir gemeinsam arbeiten gibt es ja schon, er muss nur umgestellt und etwas geändert werden. Er erklärte es mir in zwar freundlichem, aber auch bestimmten Ton. Nun, natürlich werde ich mich an seine Vorgaben halten.

Warum ich das hier erzähle und zwar in einem ziemlich nüchternen, fast dokumentarischen Stil? Weil es mir zeigte, wie empfindlich ich immer noch auf Kritik reagiere. Im Grunde genommen ist es ein ganz einfacher Vorgang. Ich führe eine Arbeit aus und ein Vorgesetzter hat Kritikpunkte dazu geäußert, im übrigen so, wie man es macht: Man lobt zuerst seinen Mitarbeiter um ihm nachher zu sagen, dass seine Arbeit Mist ist. Das könnte man sich eigentlich sparen, denn schon nach den ersten zwei Worten wusste ich, woher der Wind weht.

Ich will aber beim Thema bleiben: Ich habe in den letzten Jahre so oft Kritik und Rückschläge einstecken müssen, dass ich darauf einfach empfindlich reagiere. Das ist nicht gut, noch ist es schlecht, es ist einfach so und es wäre ein Wunder wenn ich darauf anders reagieren würde.

Ich will das hier gar nicht weiter breit treten sondern es nur einfach so als Tatsache hinstellen.

Hut ab!

Es kommt selten vor, dass man im Arbeitsleben gelobt wird und schon gar nicht von Frauen. Nun, das ist meine Erlebniswelt, das braucht nicht unbedingt deine zu sein. Auf jeden Fall wurde ich von M. meiner Kollegin, die mich in meinem Praktikum betreut gelobt, weil ich so schnell so viele Artikelverzeichnisse und Webkataloge erstelle.

Ich denke mir, dass das meine Welt ist. Ideen zum schreiben habe ich genug. Was noch dazu kommt sind 10 flinke Finger beim Tastenschreiben.

5 neue Kunden

Ich schrieb heute den ganzen Tag fleißig an meinen AVs und ich dachte, ich sei für diese Woche durch. Als ich eben gehen wollte, sagte mir M., dass wir 5 neue Kunden hätten. Ich sah mir kurz ihre Internetauftritte an. Sehr interessant. Das finde ich das schöne an meiner Arbeit, dass man immer wieder etwas dazulernen kann. Mit welchen Themen sich manche Leute im Internet beschäftigen und damit auch noch Geld verdienen.