Gespräch mit Stefan

Heute Vormittag hatte ich ein Gespräch mit Stefan via Skype über meine arbeit der letzten Woche. Nun, es verlief nicht gerade sehr positiv, denn ich bin von einer vollkommen falschen Voraussetzung ausgegangen und jetzt ist mir natürlich auch klar, wieso.

Ich dachte, es ginge darum, einen Text zu schreiben und dieser Gedanke lag für mich nahe, denn ich habe in den letzten Tagen nichts getan außer mich mit dem Schreiben von Texten auseinanderzusetzen,. Doch darum ging es Stefan gar nicht, denn dieser Kurs, an dem wir gemeinsam arbeiten gibt es ja schon, er muss nur umgestellt und etwas geändert werden. Er erklärte es mir in zwar freundlichem, aber auch bestimmten Ton. Nun, natürlich werde ich mich an seine Vorgaben halten.

Warum ich das hier erzähle und zwar in einem ziemlich nüchternen, fast dokumentarischen Stil? Weil es mir zeigte, wie empfindlich ich immer noch auf Kritik reagiere. Im Grunde genommen ist es ein ganz einfacher Vorgang. Ich führe eine Arbeit aus und ein Vorgesetzter hat Kritikpunkte dazu geäußert, im übrigen so, wie man es macht: Man lobt zuerst seinen Mitarbeiter um ihm nachher zu sagen, dass seine Arbeit Mist ist. Das könnte man sich eigentlich sparen, denn schon nach den ersten zwei Worten wusste ich, woher der Wind weht.

Ich will aber beim Thema bleiben: Ich habe in den letzten Jahre so oft Kritik und Rückschläge einstecken müssen, dass ich darauf einfach empfindlich reagiere. Das ist nicht gut, noch ist es schlecht, es ist einfach so und es wäre ein Wunder wenn ich darauf anders reagieren würde.

Ich will das hier gar nicht weiter breit treten sondern es nur einfach so als Tatsache hinstellen.

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Kurs bis November

Heute war nun mein Gespräch mit Herrn B. von der Rentenversicherung. Ich war sehr unruhig, hatte ich doch Angst, dass mir vielleicht die Fortsetzung meines Praktikums nicht genehmigt werden würde, aus welchen Gründen auch immer. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, war die Angst ziemlich unbegründet, denn ich mache ein Praktikum, war praktisch immer anwesend, keinen einzigen Tag krank. Und so war es auch: Ohne  viele Worte wurde mir die Fortsetzung dieser Maßnahme bis zum November, also um 9 Monate genehmigt. Im Anschluss gibt es dann noch die Möglichkeit, dass einem Arbeitgeber die Hälfte meines Lohnes für ein halbes Jahr gezahlt würde. Alois, der vor mir die Besprechung hatte, sagte mir zwar, ihm habe er gesagt, dass ginge bis zu einem Jahr. Doch da er mir gegenüber das nicht erwähnte, sagte ich auch nichts davon. Allerdings muss ich noch erwähnen, dass Alois schon ab März in Arbeit ist und vielleicht deswegen der Zeitraum länger ist, da er ja den Kurs nicht ganz ausschöpft. Es wurde noch die Möglichkeit angesprochen, ob mir eventuell ein Volontariat bezahlt würde, doch da kam es zu keiner für mich klärenden Aussage. Aber 9, vielmehr 10 Monate in einem Betrieb, der sich mit SEO und Internet auseinandersetzt, dürften genug sein, um mir das nötige Wissen und Selbstvertrauen beizubringen um in dieser Branche weiterzuarbeiten. Entweder angestellt oder auf selbstständiger Basis.

Mein Blogprojekt 2

Bevor ich heute ging hatte ich noch eine kurze Unterredung mit Raphael. Letzte Woche sagte er mir, dass er mit mir ein Blogprojekt plane. Ich sprach ihn darauf an. Ja, ab morgen. Es geht um den neuen Süßstoff Stevia, der aus einer Pflanze gewonnen wird und seit 1. Dezember als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen ist.

Ich finde das interessant, denn ich würde es gerne miterleben und unter professioneller Anleitung selber machen, wie man ein solches Projekt aufzieht.

Mein Praktikum

Seltsame Gedanken bewegen mich zur Zeit, wenn ich an mein Praktikum denke. Ich denke daran, dass es vielleicht vor der Zeit zu Ende sein könnte, dass M. mich nicht mag und dafür sorgt, dass ich entlassen werde. Eigentlich besteht dazu keine Veranlassung, warum auch? Ich bin eine billige Arbeitskraft und Raphael sagte, dass meine Texte gut seien und sie wurden auch kritiklos übernommen und eingestellt.

Nächste Woche will Raphael mit mir ein neues Projekt starten. Ein Blog über einen neuen Zucker.

Warum also meine Bedenken? Weil ich am Freitag früher ging? Weil ich eigentlich immer früher gehe, da ich den Zug um halb sieben erreichen will um gegen 8 Uhr in Ingolstadt zu sein? Weil ich sie gebeten habe, mir doch gleich ein paar Texte zu schicken, damit ich montags gleich um 8 Uhr beginnen kann? Mich beschäftigen diese Gedanken und lassen mich nicht zur Ruhe kommen.

Mir gefällt dieses Praktikum. Hier lerne ich alles, was ich schon immer über Internetmarketing wissen wollte. Viel weiß ich schon, doch ich habe immer die Arbeit gescheut. Wie so viele, die über das Internet Geld verdienen wollen, habe ich wohl auch gedacht, man lädt eine Seite hoch, dann ist es genug. Das Linkbuilding, das ich hier im Praktikum lerne, habe ich zwar auch schon ein wenig gemacht, doch noch nicht sehr oft. Wenn ich wieder ein größeres Projekt starte, werde ich auch so vorgehen.