Kurze Meldung

Es ist Nacht und ich sitze an meinem Schreibtisch und Schreibe. Eben habe ich  begonnen, in meinem Blog zu lesen. Ich fing mit dem Artikel über „Ulrich Hemel“. Ich las eine Nachricht, dass die Katholische Uni ihren Eichstätt eventuell ihre Theologische Fakultät verlieren wird. ich sehe das auch so, dass das das Ende der Uni Bedeuten könnte. Na ja, ich habe dazu keine besonderen Berührungspunkte.

Was ich zur Zeit tue? Ich arbeite immer noch bei der Firma S., bekam letztes Jahr und heuer zweimal eine gute Lohnerhöhung und kann davon fast meine ganzen Ausgaben bezahlen. Schreiben muss ich zwar immer noch, doch nicht mehr ganz soviel.

Und meine Kinder?Heute gab es wieder Ärger mit Adrian, denn er hat zum 40!! mal seine Hausaufgabe nicht gemacht und bekommt jetzt einen Schulausschluss. Ich habe sehr heftig und auch sehr ärgerlich darauf reagiert, denn einen Schulausschluss bekommen normalerweise nur Kinder, die vollkommen unmöglich sind. Ich war selber mal Lehrer und hatte einen Schüler, der einen Schulausschluss bekam. Ich habe den ganzen Tag mit Adrian nicht shr viel geredet. Ich kann meinen Ärger darüber kaum in Worte fassen, vielleicht schaffe ich es morgen.

Was wäre wenn … mir mein Vermieter kündigt

Ich schrieb eben über meine Sorgen mit meinem Vermieter und über die Putzfrau. Eines meiner Probleme ist das ständige Grübeln über Probleme. Sich Sorgen zu machen ist normal und hat auch gute Seiten, denn wenn ich auf eine Krise vorbereitet bin, dann trifft sie mich nicht nicht unvorbereitet, was sich auch in der Vergangenheit schon als sehr gut erwiesen hat. Übrigens ist ein Problem, wenn es dann doch eintritt, meist gar nicht so schlimm, wie es sich in meiner Fantasie ausmahlt:

Nun aber zu meinem Konkreten Problem:

Ich habe Angst, dass mir der Vermieter kündigt, weil meine Wohnung nicht ordentlich aufgeräumt war.

Ist das sehr Wahrscheinlich:  Nicht sehr. Er braucht einen wirklichen Grund mir zu kündigen. Viel wahrscheinlicher ist es, dass ich einen Aufschlag auf meine Miete bezahlen muss oder das er mit mir einfach ein Gespräch führt.

Lösungsmöglichkeiten:  Ich ziehe um, investiere mehr Zeit in Putzen, fechte das Problem notfalls mit anwaltlicher Hilfe durch

Was tue ich? Ich warte, bis mich mein Vermieter anspricht und dann kläre ich mit ihm das Problem. Ich werde mich in Zukunft darum bemühen, die Wohnung sauberer zu halten, möchte aber im Gegenzug genau wissen, wann die Putzfrau kommt. Ausziehen werde ich auf gar keinen Fall. Im Fall einer Kündigung geh ich notfalls vor Gericht. Gefallen lasse ich mir nichts.

Der Zeitplan der Putzfrau

Es mag vor mehr als einem Jahr gewesen sein, da lag ein Brief von meinem Vermieter im Briefkasten. Es war eine Abmahnung. Die Putzfrau hat sich scheinbar beschwert, dass meine Wohnung nicht ordnungsgemäß aufgeräumt sei. Mir war bis Dato nicht klar, dass ich nicht nur aufräumen, sondern auch putzen muss. Kurz zur Erklärung: Bei meinem Mietvertrag ist die Putzfrau inklusive. Sie kommt einmal in der Woche und putzt, was ich als sehr angenehm empfinde. Nach diesem Brief habe ich dann besser geputzt und es gab auch kaum mehr Ärger damit.

Nun waren meine Kinder während den Weihnachtsferien bei mir. Sie schaffen es immer innerhalb von ein oder zwei Stunden aus meiner aufgeräumten Wohnung ein Chaos zu hinterlassen. Adrian lässt seine Schuhe dort liegen, wo er gerade steht und auch Aurelia achtet kaum auf die Ordnung meiner Wohnung. Zum Aufräumen kann ich die beiden auch nicht einsetzen, denn dann kann ich es gleich selber machten.

Die Putzfrau kommt normalerweise am Donnerstag und irgendwie rechnete ich (hoffte ich?) das es auch diesmal so sein würde. Mir gestern schlecht (ich habe davon berichtet), trotzdem machte ich mich an das Aufräumen. Heute nahm ich mir vor, weniger zu schreiben und dafür die Wohnung aufzuräumen. Als ich meine Wohnung betrat, stellte ich sofort fest, dass geputzt worden war. Ich erschrak heftig, denn die Wohnung war keinesfalls in einem einigermaßen ordentlichen Zustand. Ich rief dann meine Vermieterin an und erklärte ihr die Situation. Sie gab sich bedeckt und meinte, sie wisse zwar von Nichts, doch die Putzfrau hat scheinbar mit ihrem Mann geredet. Ihr Ton gefiel mir überhaupt nicht und je länger ich darüber nachdachte, umso mehr habe ich das Gefühl, dass das noch nicht alles gewesen sein kann.

Bei mir kommt die Angst hoch, dass mir vielleicht gekündigt werden könnte. Diese Angst ist natürlich Blödsinn, denn wegen einer unaufgeräumter Wohnung kann man mir nicht kündigen. Trotzdem habe ich Angst, dass es zu massiven Schwierigkeiten kommen könnte. Ein Wohnungswechsel wäre für mich in meiner derzeitigen Situation nicht akzeptabel, denn ich habe weder das Geld dazu und außerdem müsste es eine Wohnung in Kösching sein, denn ich habe kein Auto mehr. Ich werde Euch darüber auf jeden Fall auf den Laufenden halten.

Panikattacke im neuen Jahr

Heute hatte ich wieder eine Panikattacke von der heftigsten, von der allerheftigsten Sorte. Ich lag auf der Couch, meine Kinder waren noch bei mir ( in Bayern ist heute Feiertag) und ich war praktisch den ganzen Nachmittag mehr oder weniger Bewegungslos. Wer ein wenig mehr über meine Panikstörungen lesen will, der soll hier klicken.

Heute Nacht bin ich zunächst nur sehr wenig zum schlafen gekommen. Ich schrieb zwei Artikel, einen über Abnehmen und einen über Meditation. Der zweite Artikel hat in mir den Vorsatz wachgerufen, mich wieder mehr mit Aufmerksamkeitsmeditation und mit der Technik des Körperscans, wie ich es in meiner Kur gelernt habe, auseinanderzusetzen. Ich ging dann gegen vier ins Bett und um sieben war ich schon wieder munter um nach Schreibaufträge Ausschau zu halten.

Im Laufe des Vormittags ging es mir schon nicht so besonders gut. Immer wieder kamen Panikanfälle, die sich aus einem leichten Unwohlsein und Schwächegefühl näherten. Meine Kinder wollten Currywurst mit Pommes. Nicht sehr gesund, aber einmal geht das schon. Mein Unwohlsein steigerte sich und als das Mittagessen fertig war, merkte ich, dass meine Beine sich nur noch sehr schwer bewegen ließen. Ich war ein wenig überrascht, denn der letzte Anfall war erst vor zwei Tagen gewesen. Ich rechnete damit, dass es wohl bald vorbei sein wird. Leider sah ich mich da enttäuscht. Es wurde immer schlimmer, ich lag auf der Couch, konnte mich vier Stunden fast nicht bewegen und als meine Ex-Frau meine Kinder abholte, war mir immer noch nicht so gut.

Mittlerweile bin ich (fast) wieder hergestellt. Zwei Dinge lehrt mich dieser Anfall. Zunächst einmal gibt es überhaupt keinen zeitlichen Zusammenhang. Dabei handelt es sich um ein Konstrukt, das mir hilft, meine Panikattacken wenigstens ein wenig zu kontrollieren. Das ist aber eine trügerische Sicherheit, wie die Weihnachtsferien zeigten, denn mir wurde mehrmals kurz hintereinander schlecht. Die zweite Erkenntnis ist wenig schmeichelhaft für mich,  denn es zeigt mir, dass ich mit meinem Vorhaben, die Attacken zu akzeptieren und in mein Leben zu integrieren noch keinen Schritt vorwärts gekommen bin. Meine Kur ist nun schon fast vier Jahre her. Ein weiterer Vorsatz für das neue Jahr! Ich akzeptiere also in Zukunft meine Anfälle und mache Aufmerksamkeitsmeditation aka Körperscan.

Was ich von Streaming Dienste halte

Ich wünsche allen meinen Lesern zunächst frohe Weihnachten. Das wars aber auch schon mit den Höflichkeiten, denn Weihnachten hat mit als Fest noch nie so stark interessiert und gegen Silvester habe ich schon wegen der Knallerei eine Abneigung. Weihnachten wird mir meistens schlecht, so wie auch heute Abend. Aber davon wollte ich nicht erzählen, sondern mir liegt etwas anderes auf der Seele.

Ich bin schon seit einiger Zeit Mitglied bei Amazon Prime, in erster Linie wegen dem kostenlosen Versand und die Garantie, dass das Paket am nächsten Tag ankommt (was bisher fast immer funktioniert hat). Vor ein paar Monaten haben sie die Gebühr auf 49 Euro erhöht und das Streamingangebot Prime Instant Video integriert. Ich habe mir einige Filme angesehen und die Qualität passt so weit und wenn ich sonst nichts herunterlade, dann läuft der Film auch meist unterbrechungsfrei.

Was mich stört, was mich wirklich stört, ist, dass viele Filme eine zeitlang im Abo enthalten sind und dann wieder herausgenommen werden. Wenn ich mir also eine Serie ansehe, dann kann es sein, dass ich ungefähr bis zur Hälfte komme und plötzlich muss ich für eine STaffel 20 Euro berappen und da mach ich nicht mit. So suche ich mir dann einen andren WEg, um mir die Serie anzusehen. Zum Beispiel lade ich mir sie vom OnlineTV Recorder runter, wenn sie im letzten Jahr irgendwann im Fernsehen lief. Ich oute mich hier als Informationsjunkie, doch ich lasse meinen Hunger nach Informationen in keiner Weise beschneiden. So werde ich vielleicht das Abo nicht kündigen, doch eine Alternative zu meiner Videosammlung ist Prime Instant Video sicherlich nicht.

Winterfahrplan der Bahn

Ich hatte mir alles so schön eingerichet: Ich höre um halb fünf auf zu arbeiten, fahre mit der Bahn bis zum Nordbahnhof in Ingolstadt. Dort ist ein Netto, da kann ich einkaufen und dann mit dem Bus (der direkt gegenüber hält) nach Hause fahren.

Was macht die Bahn? Sie ändert den Fahrplan und lässt den Zug nur noch bis zum Hauptbahnhof fahren. Jetzt muss ich umsteigen und den restlichen Kilometer mit einer anderen Bahn fahren, was mich fast eine viertel Stunde kostet. Na ja, ich sehe es positiv: Die viertel Stunde warte ich ohnehin meistens auf den Bus.

Gone Girl

Heute habe ich den Roman „Gone Girl“ von Gillian Flynn zu Ende gelesen. Ein wirklich spannender und ungewöhnlicher Thriller. So kurz vor der Hälfte hat er ein wenig geschwächelt und ich war schon drauf und dran die Lektüre zu beenden. ich habe es dann doch nicht getan und es auch nicht bereut. Er war wirklich spannend und das Thema „Eheprobleme“ hat mich immer schon interessiert. Mehr will ich zur Handlung nicht verraten. WEr Lust hat, der kann es selber lesen oder den Film von David Fincher ansehen.